Flugplatz Eutingen
: Besucher erleben das Fliegen hautnah

Die Luftsportgemeinschaft Hanns Klemm hatte zum Tag der offenen Tür mit Fly-In nach Eutingen eingeladen. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, die Faszination des Fliegens zu erleben.
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(red/pm)
Oberndorf
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Mathilda und Sophia vor ihren Schnupperflügen: die Begeisterung für die Fliegerei war bei den jungen Besucherinnen und ihren Vätern groß.

Claudius Banani

„Ein Tag am Flugplatz vermittelt Eindrücke, die man sonst selten bekommt“, sagte Patrick Lacarak, stellvertretender Vorsitzender der Luftsportgemeinschaft (LSG) Hanns Klemm. „Besucherinnen und Besucher können bei uns ganz nah erleben, wie Flugzeuge starten und landen, was man sonst nur aus der Ferne kennt.“

Neben Informationen über die Pilotenausbildung stellte der Verein seine Flugzeuge vor. Wer selbst einmal abheben wollte, konnte dies bei einem Schnupperflug tun. Ein besonderes Highlight waren die Klemm-Flugzeuge, die zu den ältesten in Deutschland zählen.

Im Biergarten sitzen und den startenden und landenden Flugzeugen zuschauen Entspannte Stimmung im Biergarten mit direktem Blick auf die startenden und landenden Maschinen.

Foto: Claudius Banani

Auch das kulinarische Rahmenprogramm passte zum Anlass: Maultaschen, regionale Spezialitäten und Kuchen luden zum Verweilen ein.

Die Gäste aus der ganzen Region

Viele Besucher kamen mit ihren Familien nach Eutingen. Arthur Schulz aus Rottenburg begleitete seine Tochter Mathilda, die unbedingt einen Schnupperflug erleben wollte. „Meine Tochter hat sich schon lange darauf gefreut, für uns beide ist das heute ein echtes Erlebnis“, sagte Schulz.

D-EJOL das drittälteste in Deutschland zugelassene Flugzeug: Die Klemm 25 D-EJOL ist seit 1934 in der Luft und bis heute ein flugfähiges Original.

Foto: Claudius Banani

Auch sein Bekannter Tobias Langanke war mit dabei. Dessen Tochter Sophia wollte bei ihrem Schnupperflug das eigene Zuhause in Empfingen von oben sehen.

Große Begeisterung bei den Gästen: die Veranstalter waren hochzufrieden mit dem Andrang.

Foto: Claudius Banani

Bei spätsommerlichem Sonnenschein genossen die Gäste Essen und Getränke im Biergarten. Passend zum „Maultaschen Fly-In“ standen die schwäbischen Teigtaschen auf der Speisekarte, frisch von einem lokalen Lieferanten.

D-EJOL, ein Stück Luftfahrtgeschichte

Ein Höhepunkt des Tages waren Starts der D-EJOL, einer Klemm KL 25 von 1934. Das drittälteste in Deutschland zugelassene Flugzeug feierte seinen 91. Geburtstag. „So ein Flugzeug noch fliegen zu sehen, ist ein Geschenk“, sagte ein Gast ehrfürchtig.

Die Gewinnerin eines Gutscheins für einen Schnupperflug: Ida und Nina Wirth aus Bondorf strahlen nach ihrem Schnupperflug, einem unvergesslichen Erlebnis über dem Gäu.

Foto: Claudius Banani

Besonders aufregend war der Tag für Ida Wirth aus Bondorf. Sie hatte beim Nikolaustag einen Schnupperflug gewonnen und konnte nun ihren Preis einlösen, zusammen mit ihrer Schwester Nina. „Vorne neben dem Piloten sitzen zu dürfen, das war toll“, schwärmte Nina. Auf ihrem Schnupperflug entdeckten sie die Burg Hohenzollern, die aus der Luft wie eine Spielzeugburg wirkte.

Künftiger Pilot Andreas Unterweger aus Böblingen: Andreas Unterweger mit seiner Partnerin Tanja ist vielleicht bald selbst am Steuer eines Vereinsflugzeugs.

Foto: Claudius Banani

Unter den Gästen war auch Andreas Unterweger aus Böblingen. Der Ingenieur und Drohnenpilot möchte selbst bald eine Privatpilotenlizenz machen. „Ich habe eine Artikelserie übers Fliegenlernen regelrecht verschlungen und jetzt möchte ich den nächsten Schritt wagen“, sagte er. Gemeinsam mit seiner Partnerin Tanja nutzte er den Tag, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten im Verein zu informieren.

Für Groß und Klein ein Erlebnis

Nicht nur Flugbegeisterte, auch Familien und Ausflügler nutzten das Programm. „Wir freuen uns über die vielen Besucher, die bei strahlendem Wetter gekommen sind. Besser hätte es nicht laufen können“, bilanzierte Lacarak am Ende des Tages.

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