Englandreise des MGG Horb: Sprachkenntnisse in Gastfamilien weiter entwickelt

Die zehnten Klassen des MGG Horb waren gemeinsam in England.
Maximilian PetermannAuf den Weg machten sie sich am Sonntag, 14. Juli. Bereits um 4 Uhr morgens war die Abfahrt, damit sie pünktlich zum Anpfiff des Finales der Europameisterschaft, sogar mit englischer Beteiligung, ankommen konnten.
Untergebracht wurden sie in Gastfamilien im Vorort Southwick, in denen Sie umfassende Möglichkeiten hatten, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden. Über den Aufenthalt in England berichten die Schülerinnen Lea Zeller, Stella Jost, Leonie Brock, Jana Schüle, Leon Zimmermann und Finley Neff .
Am Montag, dem ersten Tag, erkundeten sie die nahe Küstenstadt Brighton. Bei einer Stadtführung besichtigten die Schülerinnen und Schüler die Sehenswürdigkeiten, die kleinen Gässchen und die typischen britischen Reihenhäuser. Danach ging es zur Freude aller zu einem kleinen Freizeitpark, Namens ,,Brighton Palace Pier“, welcher sich auf einem Steg befindet.
Größe eines Schiffswracks sorgt für Erstaunen
Nachdem die Gruppe am Dienstagmorgen das Arundel Castle besuchte, fuhren sie mit dem Bus weiter Richtung Portsmouth zum ,,Marry Rose Museum“. In einem 4D-Kino wurde ihnen die Entdeckung und Ausgrabung des historischen Wrackteils der Marry Rose aus dem 16. Jahrhundert erklärt und alle waren erstaunt über die ursprüngliche Größe des Schiffes.
Am Mittwoch nun das Highlight der Fahrt – die Hauptstadt London. Die Ähnlichkeit zwischen Erfahrungen aus dem Englischunterricht und der Realität war verblüffend. Es war für die Schülerinnen und Schüler faszinierend Greenwich, wie auch die verschiedenen besonderen Sehenswürdigkeiten wie Big Ben und Tower Bridge in echt zu sehen. Der Höhepunkt war das London Eye, welches eine überragende Aussicht auf den Big Ben und die gesamte Stadt bot.
Im Observatory Science Centre startete der Donnerstag mit einer spektakulären Science Show. Am Mittag wanderten sie über die Hügellandschaft der Seven Sisters mit einer überragenden Aussicht über die spektakulären Kreidefelsen. Den letzten Abend schlossen sie mit einem gemeinsamen Abendessen im Pup ab.

In Canterbury gab es für die Schülerinnen und Schüler eine Bootstour.
Foto: Maximilian PetermannUm die Englandfahrt ausklingen zu lassen, fuhren sie morgens nach Canterbury, eine weitere bekannte Stadt in England. Die Schüler konnten sich zwischen einem Cricket-Probetraining im Park oder einem ,,tradespiel“ in der Innenstadt entscheiden. Mittags hatten sie noch eine Bootstour durch die Kanäle der malerischen Altstadt und fuhren abends wieder Richtung Fähre und anschließend nach Hause.
Besonders hervorheben möchten die Schülerinnen und Schüler den Busfahrer Jochen Stoll, der die Englandfahrt für alle Schüler gestaltet hat.