Energiegenossenschaft Horb
: Der „Impulsgeber“ nimmt Abschied

Peter Silberzahn wurde nach 16 Jahren aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden der Ökumenischen Energiegenossenschaft verabschiedet.
Von
Peter Morlok
Oberndorf
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Er geht in Unruhestand: Peter Silberzahn.

Peter Morlok

Zudem schieden Angelika Bertsch und Paul Welte aus dem Aufsichtsrat aus.

Neben Zahlen, Technik und Gewinnen, die getragen vom christlichen Gedanken der Erhalts der Schöpfung entstanden, war die Wahl eines neuen Aufsichtsratsgremiums und die Verabschiedung verdienter Ratsmitglieder ein prägendes Thema der Generalversammlung der Ökumenischen Energiegenossenschaft Horb.

Peter Silberzahn wurde nach 16 Jahren aus dem Amt des Vorstandsvorsitzenden verabschiedet. Zudem schieden Angelika Bertsch, die seit 2016 mit im Gremium war und Paul Welte, ebenfalls nach 16-jähriger Tätigkeit aus dem Aufsichtsrat aus.

Alle drei wurden mit großem Dank und ebenso großen Geschenken von ihren Aufgaben entbunden. Insbesondere der Abschied von Peter Silberzahn wurde von mehreren Rednern herausgestellt und dabei seine Verdienste um die Genossenschaft gewürdigt.

Aus einer besonderen Glaubensüberzeugung heraus

Seine bisherige Stellvertreterin Susanne Veith sagte: „Wenn ich jemand als Ursprung der ÖGH nennen sollte, dann wärst du das, lieber Peter. Aus einer besonderen Glaubensüberzeugung heraus hast du 2009 die ÖGH und uns auf den Weg gebracht“. Sie bedaure zwar, dass ihr langjähriger Weggefährte nun in den Unruhestand gehe, „aber du wirst, so wie alle anderen, die ausscheiden, der Genossenschaft verbunden bleiben“ so ihr Trost.

Stefan Schneider von der Diözese Rottenburg lobte den Einsatz von Silberzahn zum Erhalt der Schöpfung in seiner Tätigkeit innerhalb der Genossenschaft. „Wir brauchen solche Menschen wie dich“, rief er dem scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden zu.

Ralph Zimmermann meinte in seiner Laudatio auf Peter Silberzahn, dass wir Menschen oft eine Spur der Verwüstung in der Umwelt hinterlassen, bestätigte dem ausscheidenden Vorstand jedoch, dass er mit der ÖGH Gutes in puncto Klimaschutz geleistet und aufgebaut habe. „Sie waren Schrittmacher und Impulsgeber zum Thema regenerative Energien“.

Vorstand Lukas Bruscella lobte den Mann, den er als Chef, Musik-Kamerad und Reisegefährte kennenlernen durfte, als ruhig, sachlich, nie aus der Haut fahrend, verbindlich und zu seinem Wort stehend und dankte ihm, dass er ihn auf dem Weg in die Genossenschaft mitgenommen habe.

Als Gründer, Säule, Lenker, Moderator, Ratgeber, Prüfer, Macher und Unterstützer bezeichnete Vorstand Wolfgang Jacob seinen Kollegen Silberzahn sehr treffend.

Alle Redner wünschten Silberzahn viel Spaß im Unruhestand, dazu gab es Geschenke, Getränke und mehr als nur gute Wünsche.

„Ihr habt übertrieben“ so die Bilanz von Silberzahn, der in einem persönlichen Abschluss seine Geschichte dieses bürgerschaftlichen Engagements Revue passieren ließ. Konstanz und Kontinuität nannte er als ein wichtiger Baustein der ÖGH und erinnerte nach einem besonderen Dank an seine Frau Elisabeth an ein Büchlein mit dem Titel: „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“ (Die Energiewende ist möglich, so der Untertitel) dass er vor 30 Jahren las und das für ihn mit die Initialzündung dieser segensreichen Tätigkeit war.

Neuer Aufsichtsrat einstimmige gewähl

Die Ära Peter Silberzahn bei der Ökumenischen Energiegenossenschaft Horb ist zu Ende und Klaus Angster, Klaus Gottschalk (seit 16 Jahren Schriftführer), Wolf Hoffmann, Eckhardt Huber und Susanne Veith fungieren als neuer Aufsichtsrat bis 2028. Sie wurden einstimmig ins Amt gewählt.

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