Einsatz in Starzach
: Felsblock stürzt in oberstes Stockwerk eines Wohnhauses

Nach einem kräftigen Unwetter am Mittwochabend waren die Feuerwehren bei rund 40 Einsätzen im gesamten Landkreis Tübingen gefordert.
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red/pm
Kreis Tübingen
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Blaulicht einer Feuerwehr: ARCHIV - 28.01.2025, Mecklenburg-Vorpommern, Sternberg: Das Blaulicht auf einem Feuerwehrfahrzeug leuchtet. (zu dpa: «Hunderte Kräfte wegen Unwetter in Hannover im Einsatz») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Unwetter sorgte auch im Landkreis Tübingen für zahlreiche Einsätze

Jens Büttner/dpa
  • Kräftiges Unwetter: Rund 40 Einsätze im Landkreis Tübingen, vor allem Rottenburg, Starzach, Tübingen.
  • Meist vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume – auch Neustetten und Kusterdingen betroffen.
  • In Starzach stürzte ein etwa eine Tonne schwerer Felsblock ins oberste Stockwerk eines Hauses.
  • Feuerwehr und THW sicherten die Lage, ein externer Statiker bewertete das Gebäude.
  • Drohneneinheit erkundete den Hang, wegen Dunkelheit und Nebel nur eingeschränkt – Fortsetzung am Donnerstagmorgen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einem kräftigen Unwetter am Mittwochabend waren die Feuerwehren mit zahlreichen wetterbedingten Einsätzen im gesamten Landkreis Tübingen gefordert. Dies teilt das Landratsamt Tübingen mit.

Insgesamt wurden rund 40 Einsätze abgearbeitet. Betroffen waren hauptsächlich Rottenburg, Starzach und Tübingen. Die Feuerwehren Neustetten und Kusterdingen waren ebenfalls im Einsatz. Die Einsätze umfassten überwiegend vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume auf Straßen.

Felsblock stürzt auf ein Hausdach

Ein besonderer Einsatz ereignete sich in Starzach. Vermutlich infolge des Unwetters und umgestürzter Bäume löste sich ein rund eine Tonne schwerer Felsblock aus einem Hang und stürzte auf das Dach in das oberste Stockwerk eines Wohnhauses. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und leitete die erforderlichen Maßnahmen ein. Das Technische Hilfswerk (THW) sicherte den Felsblock, um weitere Schäden am Gebäude zu verhindern. Zusätzlich wurde ein externer Statiker hinzugezogen.

Zur Beurteilung der Gefahrenlage wurde der Hang mit der Drohneneinheit der Feuerwehr Rottenburg erkundet. Aufgrund der Dunkelheit und des dichten Nebels war eine vollständige Kontrolle jedoch nur eingeschränkt möglich. Die weiteren Sicherungsmaßnahmen sowie die Begutachtung des Hanges werden am Donnerstagmorgen fortgesetzt.

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Feuerwehr und THW gemeinsam im Einsatz

Vor Ort verschaffte sich auch Bürgermeister Thomas Noé ein Bild der Lage. Im Einsatz waren die Feuerwehr Starzach unter der Leitung von Kommandant Simon Widemann, die Feuerwehr Rottenburg mit ihrer Drohnengruppe, das THW Rottenburg, ein externer Statiker, sowie Kreisbrandmeister Sebastian Raudszus.