DRK-Kreisverband Freudenstadt: Ehrungen, Wahlen und Zukunftsaussichten

Das Ehrungsfoto zeigt von links: Präsident Roland Lepold, Sonja Günther, Gisela Lobmiller, Jürgen Maser und Vizepräsident Stefan Günther.
Peter MorlokAlle vorgeschlagenen Personen wurden einstimmig gewählt.
Neuer Kreisbereitschaftsleiter ist Jürgen Maser, als Stellvertreter wurde Ardenis Prebeza aus Empfingen bestimmt. Bei der Wahl der Kreissozialleitung gab es kein Vertun. Marion Schmid stellte sich zur Wiederwahl und wird die Aufgabe weiter ausführen. Als Stellvertreter, die gleichzeitig auch weiterhin die Leitung der Arbeitsgruppe Bewegungsprogramme übernehmen, wurden Roswitha und Wolfgang Franz gewählt.
Annabelle Cornitzius wurde im Amt der Kreisjugendleitung bestätigt, ihre Stellvertreter sind Benedikt Becht und Sandra Brendel
Vizepräsident ehrt verdiente Mitglieder
Vizepräsident Stefan Günther hatte anschließend die Aufgabe, einige verdiente Mitarbeiter zu ehren. Stephanie Brendle aus dem Ortsverein Rexingen erhielt eine Ehrenurkunde für die geleistete Jugendarbeit. Sie konnte an diesem Abend nicht vor Ort sein. Sonja Günther aus Dornstetten, die als Übungsleiterin Bewegungsgruppe schon so lange dabei ist, dass sie selbst auf Nachfrage nicht verriet, wie lange sie schon den Job macht, bekam ebenfalls eine Ehrenurkunde
Emotional wurde es dann, als die Legende des DRK-Kreisverbands, die Dame, mit der nicht gut Kirschen essen ist, wie Günther augenzwinkernd feststellte, Gisela Lobmiller aus Bildechingen, ihr Amt als Kreisbereitschaftsleiterin abgab. Für ihre Lebensleistung wurde sie vom Kreisverband geehrt und von den Delegierten mit langanhaltendem, stehendem Beifall belohnt. Auch ihr Nachfolger erhielt eine Ehrung.
In seinem Schlusswort ging Präsident Roland Lepold auch auf das Thema Altkleidercontainer ein. Diese bringen zwischenzeitlich anstatt Nutzen nur Chaos und Ärger. Neue Wege sind gesucht, um den Nachhaltigkeitsgedanken weiterzuentwickeln.
Neue Wege und Ideen rund um die Kleidercontainer
Daher seine Bitte an Landrat Junt: „Lassen sie uns neue Wege und Ideen finden, damit wir keine Müllhalden um die Container mehr haben, sondern Nutzen generieren können.
Der Blick in die Zukunft
Als Herausforderungen
für das kommende Jahr sah Präsident Roland Lepold die Gewinnung junger Menschen im Ehren- und Hauptamt, die sich für die Bürger im Landkreis in den vielfältigen Bereichen des Roten Kreuzes engagieren
Weiter machte er klar
, dass man die Struktur mit 18 Ortsvereinen unter dem Dach eines Kreisverbandes vereinfachen müsse, damit man mit weniger Ehrenamtlichen die notwendigen Ämter effizienter ausfüllen könnte.
Auch müsse man die Außendarstellung
des DRK-Kreisverband kontinuierlich verbessern, um die Attraktivität des Roten Kreuzes in seiner Breite transparent zu machen und die Bürger für die Übernahme einer Aufgabe im Roten Kreuz oder als förderndes Mitglied zu werben.
Und ganz zum Schluss
, bevor sich die Versammlungsmitglieder in die vom ausrichtenden Ortsverein eingerichtete Blaulichtbar im Foyer der Halle verabschiedete, sein Appell an Alle: „Wir sind nicht nur mit dem Blaulicht, sondern mit Hilfe unterwegs und wir konzentrieren uns auf unsere wichtigen Aufgaben für unsere Mitmenschen und überlassen die Politik denen, die das gelernt haben“.