Besuch im Kindergarten in Waldachtal
: DRK erklärt den richtigen Umgang mit Hunden

Die Schneewiesenkinder erlebten einen besonderen Tag. Gemeinsam mit den Rettungshunden und deren Herrchen durften die Kinder einen Tag verbringen. Dabei lernten sie viel zur Arbeit mit den Rettungshunden und auch wie sie sich einem Hund nähren.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Rettungshundestaffel des DRK und seine Herchen besuchten den Naturkindergarten Schneewiesenhasen in Hörschweiler. Dabei lernten die Kinder viel über den Umgang mit Hunden.

Schneewiesenhasen

Ein besonderer Tag erwartete die Kinder und die Erzieherinnen des Naturkindergartens „Die Schneewiesenkinder“, kürzlich. Die Rettungshunde des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit ihren Rettungshundeführern Dana Beilharz, Bianca Stoll, Antje Grötzinger und Martin Koch, besuchten die Einrichtung.

Hunde zeigen ihr Können

Nach einer Vorstellungsrunde mit Handpuppenhund „Mucki“, wurden die Hunde der Rettungshundestaffel vorgestellt. Die „Schneewiesenkinder“ hatten die Möglichkeit, die Rettungshunde Nico (Mentrailer), Duplo, Alf, Rocke, Nora, Luna und Maya (Flächensuchhunde) hautnah zu erleben, berichtet der Kindergarten.

Die erfahrenen Rettungshundeführer erklärten den Kindern und Erzieherinnen, wie die Hunde trainiert werden, um in Notfällen Menschen zu finden und zu retten. Die Rettungshunde, sowie deren Führer, müssten mehrere strenge Prüfungen absolvieren, bis sie zu einem Rettungseinsatz zugelassen werden.

Die Hunde erkennen, wenn das Frauchen oder Herrchen die Rettungskleidung tragen, gibt es für sie Arbeit. Die Kinder und Erzieherinnen staunten über die Fähigkeiten der Rettungshunde, die in verschiedenen Übungen demonstriert wurden.

Die Kinder konnten die Hunde kennenlernen.

Foto: Naturkindergarten Schneewiesenhasen

Unter Anleitung konnten die Kinder und Erzieherinnen die Hunde streicheln, sie abwechselnd beim Namen rufen und mit Würstchen füttern, damit sich die Kinder sowie die Hunde gegenseitig kennenlernen und beschnuppern konnten. Besonders aufregend war die Übung, bei der sich die Kinder in kleinen Gruppen mit jeweils einem Rettungshundeführer im vertrauten Wald des Naturkindergartens verstecken durften, erklärt die Kindergartenleitung Bärbel Möhrle. Die Flächensuchhunde wurden daraufhin eingesetzt, um die versteckten Kinder zu finden. Die Begeisterung und der Spaß waren riesengroß, als die super Spürnasen mit ihrem ausgezeichneten Geruchssinn die Kinder entdeckten, verriet sie weiter.

Gemeinsame Versteck-Übung begeistert

„Es ist wichtig, den Kindern zu zeigen, wie wertvoll die Arbeit von Rettungshunden ist und wie sie in Notsituationen helfen können“, erklärten die Rettungshundeführer, „Wir möchten das Bewusstsein für die Arbeit der Rettungskräfte schärfen und gleichzeitig den Kindern eine positive Erfahrung mit Tieren bieten.“

Am besten von der Seite

Daher war ein weiterer wichtiger Teil des Besuches die Aufklärung über den richtigen Umgang mit Hunden. Den Schneewiesenkindern wurde erklärt, wie sich einem Hund, vor allem einem fremden Hund genähert wird. Ganz wichtig ist es, zuerst den Hundebesitzer zu fragen, ob der Hund gestreichelt werden darf.

Den Kindern wurde gezeigt, dass sie sich immer in einem Bogen dem Hund nähern sollten – niemals frontal. Dem Hund langsam und vorsichtig die Hand zum Schnuppern anbieten, bevor der Hund angefasst wird. Ganz wichtig ist es, die Körpersprache des Hundes zu beobachten, mag er es oder nicht.

Vertrauen der Kinder gestärkt

Gestreichelt werden sollte der Hund am besten immer seitlich und dabei auch seitlich zum Hund stehend. Das waren sehr wichtige Informationen, die dazu beitragen, das Vertrauen der Kinder in den Umgang mit Hunden zu stärken, findet die Kindergartenleitung. Die Kinder, die sich trauten, durften dies sogleich auch ausprobieren.

„Dieser Besuch war eine wunderbare Möglichkeit, den Kindern die Bedeutung von Teamarbeit, Hilfsbereitschaft und natürlich ganz wichtig den Umgang mit Hunden, vor allem fremden Hunden, näherzubringen und im eigenen Tun zu erfahren“, so Möhrle.

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