Beste Stimmungin Horb-Altheim: Bockbierfest begeistert mit DJs, Blasmusik und Party

Beste Partystimmung beim Altheimer Bockbierfest.
Andreas WagnerNach der gelungen Eröffnung des 37. Bockbierfestes am vergangenen Donnerstag gingen die Feierlichkeiten am darauffolgenden Freitag in die nächste Runde. Vor allem etliche junge Menschen strömten in das Festzelt, um sich von fünf verschiedenen DJs mächtig einheizen zu lassen.
Den Anfang machte das DJ-Duo „Anvee“, bestehend aus Eva Donner (Marburg) und Lena Stemme (Hannover). Scheinbar unermüdlich gaben die beiden Frauen Gas und tankten mithilfe ihrer „High Energy Dance Music“ neue Kraft, um später inmitten der Menschenmenge zu den Beats und Sounds von „Big Tim“ (Tim Köhler) weiterz tanzen.
Mit „Alles ist relativ“ in den Charts
In die Charts gelangte der Mainzer DJ mit seinem Song „Alles ist relativ“; eine Technoversion des Titellieds von „Schloss Einstein“. Natürlich war der Remix auch dem Publikum in Altheim sehr geläufig. So war die Stimmung spätestens mit der Darbietung des Hits auf dem Höhepunkt.

„Big Tim“ brachte seinen Chart-Hit „Alles ist relativ“ mit.
Foto: Andreas WagnerDoch damit nicht genug der dröhnenden Beats und elektronischen Vibes. Schließlich standen noch zwei weitere Protagonisten in der Warteschlange, die ihre musikalischen Kreationen aus den Turntables auf den Dancefloor schleudern wollten. Darunter „DJ PhilHouse“ (Philipp Glöckler) aus dem Alb-Donau-Kreis, der vor einigen Jahren bereits das Festzelt in Grünmettstetten rockte und somit kein Unbekannter in der Region war.
Den Abschluss machte „Averro“ (Arian Amedie), der regelmäßig auf großen Szene-Festivals, wie Parookaville, Electric Love, World Club Dome und Airbeat One auftritt.
„Schwobebrasser“ mit Blechblas-Pop und -Rock
Am Samstag kamen die Liebhaber der Live-Musik und Fans der Blechblasinstrumente auf ihre Kosten. So sorgten zunächst die „Schwobebrasser“ mit Hits aus der Pop- und Rockgeschichte, verfeinert mit Klängen von Trompeten und Posaune, für Stimmung bei den Besuchern.

Das DJ-Duo „Anvee“ mischte sich unter das Partyvolk.
Foto: Andreas WagnerIm kommenden Jahr feiern die sechs jungen Musiker aus den Teilorten von Alpirsbach ihr zehnjähriges Band-Jubiläum. Ihren Ursprung hat die Truppe aus den örtlichen Musikvereinen und der Guggenmusik. Was die Mannen miteinander verbindet, ist die Freude an handgemachter, ehrlicher Live-Musik sowie das Musizieren über die Freundschaft miteinander hinaus.
Hits wie „Verdamp lang“ (BAP), „Rock Me Amadeus“ (Falco) und „Ich will Spaß“ (Markus) wurden hoch motiviert zu Gehör gebracht und das Publikum zum Mitmachen animiert. So sorgte Frontmann Karl Späth unter anderem mit dem Bobfahrerlied für den längsten Bob in Altheim, der vor der Bühne im Festzelt mächtig Fahrt aufnahm.
Blasmusik – ganz neu gedacht
„Brass ohne Limit“ lautete anschließend die Devise, als die „Brassers“, die durch das Landesjugendblasorchester Rheinland-Pfalz zueinander fanden, die Bühne übernahmen. Die Musiker verstehen sich als ein Ensemble, das die Blasmusik neu denken will und mit frisch geölten Ventilen, gelockerten Stimmbändern und einer ordentlichen Portion Motivation zum Besten gibt.

Die „Schwobebrasser“ sorgten für den längsten Bob in Altheim.
Foto: Andreas WagnerIn ihrer Darbietung vereinte die Kapelle etliche Stilrichtungen, wie traditionelle Blasmusik, Jazz, 80er-, aktuelle Charts sowie Party- und Stimmungsmusik. Mit ihren eigens angepassten Arrangements sorgte das junge Blechensemble für einen gelungen Ausklang des Festabends und wurde reichlich mit Applaus von den Zuhörern belohnt.