Bank zieht in Horb Bilanz
: Das Kreditgeschäft legt wieder zu

Die „Volksbank in der Region“ zieht Bilanz: 2024 sei das erste „Geschäftsjahr seit langem in einem normalen Risikoumfeld“ gewesen. Die Fusion der Banken wurde als Erfolg gewertet.
Von
Peter Morlok
Oberndorf
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Es gab durchweg bei allen Entscheidungen einstimmige Ergebnisse.

Peter Morlok

Zu ihrer 53. Vertreterversammlung hatte die „Volksbank in der Region“ für Montagabend in die Horber Hohenberghalle eingeladen.

Weit über 200 Personen, davon allein 158 Vertreter, ließen sich über das Geschäftsjahr 2024 informieren.

Die Aufsichtsratsvorsitzende Ingrid Zech übernahm die Eröffnung der Veranstaltung und begrüßte einige der Anwesenden namentlich. Unter anderem Horbs Bürgermeister Ralph Zimmermann und den Vertreter des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, Carsten Eisele.

Viele Einflüsse

Bankvorstand Jörg Stahl und sein Kollege Thomas Bierfreund erläuterten danach die makroökonomischen Aspekte des zurückliegenden Geschäftsjahres anhand von Kenngrößen wie Inflation, die sich bei etwa zwei Prozentpunkten eingependelt hat; geopolitischer und wirtschaftlicher Einflüsse wie Kriege, Trump und Regierungswechsel sowie der Zinsentwicklung und der überbordenden Regulatorik. „Entbürokratisierung und weniger Regularien kann man zwar in der Zeitung lesen, habe ich aber bislang noch nicht erlebt“, stellte Stahl leicht desillusioniert fest.

Sie führte durch den offiziellen Teil: Aufsichtsratsvorsitzende Ingrid Zech

Foto: Peter Morlok

Leichte Belebung

Doch all diese Faktoren hätten Auswirkungen auf die beiden größten Geschäftsfelder der Bank. Auf das private sowie das gewerbliche Bauen. Hier sah Bierfreund eine leichte Belebung im Kreditwesen. Insgesamt konnte die Volksbank auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurückblickten. „2024 war das erste Geschäftsjahr seit langem in einem normalen Risikoumfeld“, lautete das Credo des Vorstands.

Schwieriges Umfeld

Die Bilanzsumme beträgt 4,9 Milliarden Euro, mit einem Jahresüberschuss von nicht ganz sechs Millionen Euro. „Dieses Ergebnis wurde in einem herausfordernden Umfeld erwirtschaftet und ist deshalb auch entsprechend einzuordnen“, machte Co-Vorstandssprecher Bierfreund deutlich.

Entsprechend positiv fiel später auch der Bericht des Aufsichtsrats aus, den Ingrid Zech verlas, und Carsten Eisele bestätigte dem Vorstand eine einwandfreie Geschäftsführung, bei der alles in Ordnung war.

3,25 Prozent Dividende

Bei einer solch positiven Entwicklung, zu der auch die erfolgreiche Fusion mit der ehemals selbstständige RV-Bank Dornstetten-Horb gehörte, die die Bank stärke und die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stelle, gab es unter den stimmberechtigten Mitgliedern kein Vertun mehr. Sie genehmigten einstimmig die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 und die Verwendung des Jahresüberschusses, zu der neben einer Rücklagenbildung auch eine Dividende von 3,25 Prozent zählt.

Auch stimmten sie der Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024 zu, die Ralph Zimmermann als neutraler Gast beantragte. Zimmermann überbrachte bei dieser Gelegenheit auch die Grüße der Stadt Horb und die von Oberbürgermeister Peter Rosenberger.

Wie bei solchen Veranstaltungen üblich dankte der Vorstand und der Aufsichtsrat abschließend allen Mitarbeitenden, Mitgliedern und Kunden für ihr Vertrauen und Engagement und sagte im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr, dass man eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Stärke der Bank anstreben wird.

Die genauen Zahlen zur Vertreterversammlung stehen auf der Homepage der Bank unter dem Link: https://www.vbidr.de/meine-bank/ueber-uns/zahlen-fakten.html

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