Zwischen Tübingen und Ofterdingen
: Rad-Demo blockiert B27 – das ist bekannt

Ein Aktionsbündnis will sich für den Ausbau der Infrastruktur für Radler und Fußgänger einsetzen. Los geht die Protestfahrt am Sonntag, 18. Mai, um 15 Uhr.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Fahrraddemo führt über diese Route.

Kartografie; OpenStreetMap/Hürster

„Um gemeinsam für eine klima- und sozialgerechte Verkehrswende zu demonstrieren, ruft Fridays for Future Tübingen gemeinsam mit 28 weiteren regionalen und überregionalen Organisationen wie dem Bündnis Nachhaltige Mobilität Steinlachtal, dem ADFC und der Deutschen Umwelthilfe zu einer Fahrraddemonstration am 18. Mai auf“ – darüber informiert die Tübinger Gruppe „Fridays for Future Tübingen“ in einer Pressemitteilung.

Demnach wird die Demonstration um 15 Uhr an der Uhlandstraße in Tübingen beginnen. Von dort aus geht es über die B 27 bis nach Ofterdingen, wo die Demonstration mit einer Kundgebung mit verschiedenen Reden und Musik endet. Wer dabei sein will, kann sich beteiligen.

Fridays for Future lehnt geplanten Bau Schindhaubasistunnel ab

„Um die deutschen Klimaziele zu erreichen, ist es auch auf lokaler Ebene unerlässlich, die Verkehrswende voranzutreiben“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Dazu gehört nach Ansicht der Tübinger Gruppe „Fridays for Future Tübingen“ mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger sowie gut ausgebaute Radwege und ein zuverlässig funktionierender ÖPNV. Nach Ansicht von Fridays for Future gehöre der Bau des doppelröhrigen Schindhausbasistunnels nicht dazu. Außerdem wendet sich die Organisation gegen den Ausbau der B 27 in Form der Endelbergtrasse: Das Projekt sei „klimaschädlich“ in „einer Welt der eskalierenden Klimakrise“.

In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Die 500 Milliarden, die dem Bundestag in den nächsten Jahren zusätzlich für Infrastrukturprojekte zur Verfügung stehen, dürfen in keinem Fall für weitere klimaschädliche Projekte verwendet werden, wie dem Ausbau der B 27 in Tübingen. Vielmehr müssen sie in eine klimafreundliche Infrastruktur investiert werden. Im Raum Tübingen könnte das durch den Ausbau der Zollern-Alb-Bahn, der Neckar-Alb-Bahn und einem schnellen und robusten Aufbau einer Regionalstadtbahn umgesetzt werden.“

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