Wasserschlacht zum Abschluss: 170 Kids freuen sich aufs Finale der Haigerlocher Ferienspiele

Rund 170 Kinder warten auf die Wasserschlacht zum Finale.
ZahnAm Freitag war der letzte Tag des vom Haigerlocher Kinder- und Jugendbüros in Kooperation mit dem Träger „Stiftung Erzbischöfliches Kinderheim Haus Nazareth” veranstalteten Ferienprogramms. Die diesjährigen 170 Teilnehmer zwischen 6 und 14 Jahren wurden von 35 ehrenamtlichen „Teamern” betreut. Diese sind zwischen 15 bis 22 Jahre alt und waren an ihren dunkelblauen T-Shirts zu erkennen.
Die Teamer waren auch diejenigen, die passend zum Piraten-Thema, einzelne Wochenpläne für ihre Gruppen erstellt haben. Vormittags fanden Gruppenaktivitäten statt und nach der Mittagspause wurde das nachmittägliche Gemeinschaftsprogramm verkündet. Jenes bot von Werwolf-Spielen, über Völkerball bis hin zu einer großen Klebe-Tattoo-Aktion etwas für jeden Geschmack und jedes Alter an.

Wasser marsch!
Foto: Zahn„Das Essen kam gut an, und die Teller waren immer ratzeputze leer. Daher werden wir mit schönem Wetter belohnt”, verkündete Leiterin Laura Schilling, dass die geplante Wasserschlacht zum Abschluss stattfinden würde. Die große Freude unter den Kindern, die sich schon davor mit selbstgebastelten und mitgebrachten Wasserpistolen amüsierten, war nicht zu überhören.

Selbstgebaute Wasserbomben
Foto: ZahnDer Fußballplatz am Schulzentrum wurde also zum großen Schauplatz: Zwei Rasensprenger, vier Kübel Wasser zum Nachfüllen, 50 wiederverwendbare und 100 klassische Wasserbomben wurden neben den von manchen Gruppen gebastelten Wasserpistolen und Schwammbomben zur Verfügung gestellt. Letztere kann man übrigens auch ganz einfach nachbauen: gewöhnliche Schwammlappen in Streifen schneiden und davon mehrere in der Mitte zusammenbinden. Schon hat man wiederverwendbare Erfrischungen zur Hand.

Die Piraten des Theaterstücks mit selbstgebauter Kulisse
Foto: ZahnAls das Startsignal ertönte, waren die Kinder nicht mehr zu bremsen. Von allen Seiten flogen die nassen Geschosse umher, niemand verließ das Schlachtfeld trocken. Die Teamer waren beliebtes Ziel. Dabei galt nur: Der Kopf ist tabu!
Derjenige, der die meisten Wasserbombenreste aufsammelt, erhielt eine Belohnung. Entsprechend war in Windeseile alles aufgeräumt und einige der schaustellerisch orientierten Einzelgruppen zeigten im Anschluss, was sie kreiert hatten.
So bekam man ein Lied – extra für diesen Anlass gefertigt – zu hören, man konnte die Choreografie der „Wellenreiter”-Tanzgruppe bestaunen und sich zu guter Letzt, von der „Goldzahngang” auf eine Schatzsuche mitnehmen lassen, die einem den Wert der Freundschaft näher brachte. Besonders beachtlich war, wie schnell die kleinen Schauspieler ihren Text für die kurze Aufführung verinnerlicht hatten.
Der beliebte Ferienspaß blieb Dank der ehrenamtlichen Helfer ohne Zwischenfälle, und einige Kinder freuen sich gewiss schon auf die kommende Herbstferien-Aktion.