Wärmeplanung in Hechingen
: Infoabend – was auf Unternehmer und Hausbesitzer zukommt

Ein erster Informations- und Beteiligungsabend zur kommunalen Wärmeplanung in Hechingen findet am Donnerstag, 14. November, statt. Dabei referieren Experten vom Forschungs- und Beratungsunternehmen Solites.
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(red/pm)
Oberndorf
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Das Speicherbecken für die Nahwärmeversorgung im Neubaugebiet Killberg IV

Jauch

Die Stadt Hechingen startet die kommunale Wärmeplanung, dabei setzt sie Forderungen des Wärmeplanungsgesetzes um. Bürgermeister Philipp Hahn betont in einer Pressemitteilung: „Die kommunale Wärmeplanung zeigt den Weg zu einer sicheren und klimafreundlichen Wärmeversorgung, zudem bekommen Bürger und Bürgerinnen eine Orientierung über ihre zukünftigen Heizungsoptionen.“

Mit der Planung der kommunalen Wärmeplanung wurde das Forschungs- und Beratungsunternehmen Solites beauftragt. Eine enge Kooperation mit den Stadtwerken ist vorgesehen. Die Stadtverwaltung lädt zur ersten von mehreren Informations- und Beteiligungsveranstaltungen zum kommunalen Wärmeplan am Donnerstag, 14. November, ab 18 Uhr in die Stadthalle Museum ein. Mitarbeiter der Firma Solites werden das Vorgehen bei der Wärmeplanung sowie deren Inhalte erläutern. Außerdem wird darauf eingegangen, was die Wärmeplanung für Hauseigentümer und Gewerbetreibende bedeutet. Es besteht auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Abwärme von Betrieben kann für Wärmeplanung wichtige Rolle spielen

„Ihre Mitwirkung als Einwohnende, Geschäftstreibende und Unternehmen ist uns wichtig für die Erstellung des Wärmeplans und seine Umsetzung. Der Wärmeplan wird für Hechingen ein langjähriger Maßnahmenfahrplan sein“, wird Stadtwerkechef Markus Friesenbichler in der Mitteilung zitiert.

Bestand analysieren und Zielszenarien erarbeiten

Der Ablauf der kommunalen Wärmeplanung ist vorgegeben: Zuerst wird der Bestand und der Wärmebedarf analysiert. Dazu werden umfangreiche Daten gesammelt und ausgewertet. Dann werden die Potenziale für mögliche erneuerbare Wärmequellen vor Ort erarbeitet. Im nächsten Schritt werden mehrere Zielszenarien für die Jahre 2030, 2035, 2040 und 2045 erarbeitet. Am Ende steht so die Wärmewendestrategie für die Stadt Hechingen mit konkreten Maßnahmenvorschlägen im Gemeindegebiet.

Auch für (Groß-)Betriebe und Unternehmen ist die Wärmeplanung hilfreich. Als Wärmeverbraucher müssen diese sich zukünftig klimaneutral aufstellen. Zusätzlich kann Abwärme aus den Betrieben eine Rolle für Hechingens Wärmeversorgung spielen.

Die kommunale Wärmeplanung betrachtet also die Energiegewinnung vor Ort: Wie und wo kann in Hechingen klimafreundliche Energie gewonnen werden? Außerdem werden die ersten Schritte zur baulichen Umsetzung der Wärmeplanung vorbereitet.

Weitere Informationen unter: www.erneuerbar-leben.de/kommunale-waermeplanung.

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