Veranstaltungen in Hechingen-Boll
: Denkmaltag in der Wallfahrtskirche Maria Zell

Am Tag des offenen Denkmals hat auch die Wallfahrtskirche Maria Zell geöffnet. Was dort geboten sein wird, stellen wir vorab zusammen.
Von
Michael Daiker
Oberndorf
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Christoph Schanze (links) und Peter Beck freuen sich auf den Tag des offenen Denkmals.

Daiker

„Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“, ist das Motto für den Tag des offenen Denkmals 2025. Zu diesem Termin am Sonntag, 14. September, macht auch der Förderverein Maria Zell auf die Bedeutung von Denkmalschutz und Denkmalpflege aufmerksam.

Als unersetzlich wird „Wert“ der historischen Wallfahrtskirche im Hechinger Ortsteil Boll betrachtet. Seit über 25 Jahren sind auch an dem deutschlandweiten „Tag des offenen Denkmals“ die Türen auf Maria Zell offen.

Peter Beck vom Förderverein teilte in einem Gespräch mit, dass die Vorbereitungen abgeschlossen sind. Die ständige Ausstellung im Oratorium wurde unter anderem mit Exponaten alter Postkarten ergänzt.

Die Überarbeitung der Sockel an den Seitenaltären, welche passend zum Hochaltar angeglichen werden, sollen in Kürze den Abschluss finden. Ein weiteres Ziel von Restaurator Marek Leszczynski wurde erreicht: Die Restauration des über 300-jährigen Holzes der Außentüren und Fensterläden konnte rechtzeitig vor dem Denkmaltag fertiggestellt werden.

Führungen werden ab 12 Uhr angeboten

Die Wallfahrtskirche wird ab 12 Uhr zur Besichtigung geöffnet sein. Zusätzlich werden spezielle Führungen durch das Kleinod von Peter Beck angeboten. Hierbei wird sicher viel über die vermutlich älteste, noch läutende Glocke in Baden-Württemberg zu erfahren sein. Die „Bienenkorbglocke“ stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert.

Im Maria Zeller Jubiläumsjahr findet zum Abschluss des Tages in passendem Ambiente der Wallfahrtskirche ein Konzert mit barocker Kammermusik statt. Dieses Konzert bildet zugleich den Schlusspunkt der diesjährigen Jubiläumsveranstaltungen zum 770-jährigen Bestehen der Wallfahrtskirche.

Im Rahmen der dortigen Konzertreihe sind die Cellistin Andrea Fröhlich und der Cembalist Christoph Schanze zu Gast. Die Musizierenden haben ihre Ausbildung unter anderem an den Musikhochschulen in Trossingen und Zürich absolviert und konzertieren seit vielen Jahren regelmäßig als Duo und in verschiedenen Trio-Besetzungen.

Konzert beginnt um 17 Uhr

Für das Konzertprogramm mit dem Titel „das Cello singt …“ haben die beiden Künstler für ihren Streifzug durch die deutsche und italienische Kammermusik der Barockzeit ganz besondere Kompositionen ausgewählt.

Zu hören sind neben anderen, Werke von Johann Sebastian Bach, Domenico Gabrielli oder Georg Philipp Telemann. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zur Unterstützung der Arbeit des Fördervereines um die Pflege und Erhaltung von Maria Zell wird gebeten.

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