Stiftskirche Hechingen
: St. Jakobus ist ein frühklassizistiches Kleinod

In der Hechinger Stiftskirche wird am „Tag des offenen Denkmals“ unter anderem die Fürstengruft gezeigt.
Von
(pm/wus)
Oberndorf
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Der Turm der Kirche ragt 55 Meter in die Höhe.

Maute

Die Hechinger Stiftskirche ist ein frühklassizistisches Kleinod: Geplant von einem französischen Architekten der Aufklärung, wurde sie von 1779 bis 1783 erbaut unter Fürst Joseph Wilhelm – auch mit Fronarbeit,

Sie steht an der höchsten Stelle der ehemals ummauerten Altstadt und ist weithin sichtbar aus allen Himmelsrichtungen. Als „sehr schöne Kirche“ wurde sie 1797 gelobt vom Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe. Sie ist ein unverzichtbares Gebäude für Hechingen, dem eine weitere dringliche Renovierung bevorsteht.

Am Denkmalstag, 14. September, werden durch das historische Bauwerk zwei einstündige Kirchenführungen mit Orgelbegleitung angebohten. Diese starten um 14 beziehungsweise 16 Uhr.

Dringliche Renovierung steht bevor

Treffpunkt ist bei trockenem Wetter vor dem katholischen Gemeindehaus gegenüber des Hauptportals, ansonsten in der Kirche. Die Führung leiten Leobert Fäßler und Michael Hakenmüller.

Die Kirchenführung ist kostenlos. Es wird aber um eine kleine Spende für die Renovierung gebeten.

Fürstin Eugenie, die „edle Mutter der Armen, Kranken und Kinder“

In der Fürstengruft von St. Jakobus stehen die Särge des letzten Fürstenpaares von Hohenzollern-Hechingen. Fürstin Eugenie ist bis heute als „edle Mutter der Armen, Kranken und Kinder“ bekannt.

Geöffnet ist die Gruft am 14. September von 14 bis 17 Uhr. Der Zugang ist von außen im hinteren Bereich der Kirche auf der rechten Seite möglich.

Die Stadtführer Jörg Küster und Leobert Fäßler stehen für Fragen und Erklärungen zur Verfügung. Die Besichtigung ist kostenlos.

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