Sommerschule Gymnasium Haigerloch: Sorgenfrei ins neue Schuljahr starten

Ein eingespieltes Team: Die Jugendbegleiter und die Lehrkräfte kümmerten sich um die 25 Kinder in der Sommerschule.
Thomas KostAn der Schulwoche (täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr; inklusive Frühstück und Mittagessen) haben Grundschulabsolventen teilgenommen und Kinder, die mit dem neuen Schuljahr in die sechste Klasse wechseln.
Dass die Sommerschule auch diesmal kostenlos angeboten werden konnte, war nicht nur der finanziellen Unterstützung des baden-württembergischen Kultusministeriums zu verdanken, sondern auch lokaler Sponsoren wie der Theben AG, der Sparkasse Zollernalb, der Volksbank Hohenzollern/Balingen, dem Möbelhaus Wohn Schick, der Wacker Chemie AG, der Stadt Haigerloch und nicht zuletzt dem Schulförderverein.
Jugendbegeleiter unterstützen die Lehrer
Jan Ebinger – zum dritten Mal als Organisator der Sommerschule im Einsatz – vermittelte im Achter-Bau (die frühere Grundschule) mit seinen Kollegen Florian Zopf, Simon Schlitz und Mechthild Fingerle speziell auf diese Altersgruppe ausgerichteten Unterrichtsstoff aus dem vergangenen Schuljahr in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch – den Kernfächern also.
Unterstützt wurden sie dabei von so genannten Jugendbegleitern, ein fünfköpfiges Team aus Schülern des Gymnasiums. Es bestand aus den beiden letztjährigen Absolventen Luis Viggiani und Tobias Haug sowie den Kursstuflern Erik Jenter, Finn Schweizer und Marlon Wagner. Ihre Aufgaben waren vielfältig: Sie kümmerten sich um die morgendlichen Aufwärmspiele, organisierten die Schatzsuche „Treasure Hunt“, schmierten morgens zum Frühstück Butterbrezeln und holten Äpfel.
Kinder bringen ihr Essbesteck mit – und waschen es
Apropos Essen: Zum ersten Mal brachten die Kinder das Essbesteck von zu Hause mit und wuschen es nach Benutzung in drei Zubern auch selber ab. „Das hat nach einem kurzen Anlauf völlig reibungslos geklappt“, lobte Mechthild Fingerle die Kinder.

Die Nachmittage wurden mit kreativen Spiel- und Bastelarbeiten ausgefüllt.
Foto: Jan EbingerWie immer stand aber nicht nur Unterricht in mehr oder weniger spielerischer Form auf dem Tagesprogramm, sondern meist nachmittags auch eine Menge kreative Tätigkeiten. So wurden zum Beispiel Stoffbeutel für das mitgebrachte Essgeschirr, T-Shirts und Hosen gebatikt. Mit Lea Vöhringer und Franziska Lindner, den beiden Schulsozialarbeiterinnen vom Haus Nazareth, wurde in erlebnispädagogischer Form an der Gruppenstärkung gearbeitet.
Beim Finale sind die Eltern mit dabei
Am Freitag durften zum Finale die Eltern vorbeischauen und sich in den Klassenzimmern die kleinen Ausstellungen mit den während der Woche entstandenen Arbeiten ansehen. Außer gab es einen Film über die Sommerschule und zur Stärkung Rote Würste und Vegetarisches vom Grill.