Schaumosten begeistert Kinder
: Die Bilder vom Rangendinger Mostfest

Beim Rangendinger Mostfest des Obst- und Gartenbauvereins konnten am Samstag wieder verschiedenste Sorten des Herbstgetränks probiert werden – auch eine vom Rangendinger Krummbrückle.
Von
Angela Baum
Oberndorf
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Das Mostfest des Obst- und Gartenbauvereins Rangendingen fand am Samstag statt.

Baum

Selbst einmal Süßmost herstellen und den Weg vom Apfel zum frischen Saft verfolgen konnten die Besucher am Samstag beim Mostfest des Obst- und Gartenbauvereins in Rangendingen.

Besonders beliebt: das Schaumosten. Viele Kinder halfen dabei. Äpfel wurden in einem großen Zuber gewaschen und danach gehäckselt. Das Apfelstückgut wurde dann in der Mostpresse zu Süßmost gepresst. Wer wollte, konnte dann auch noch den frischen Apfelsaft probieren – ein leckeres Vergnügen für Groß und Klein. Auch die Erwachsenen schauten gerne zu und freuten sich über den Apfelsaft.

Zum Most wurden Schälripple mit Kraut und Brot serviert

Derweil wurden auch heiße Rote gegrillt und es wurden Schälripple gekocht. In der Mensa der Schule war alles herbstlich geschmückt und man konnte gemütlich beieinander sitzen. Es gab Schälripple mit Kraut und Brot, und wer wollte, bekam dazu sogar noch ein Schnäpsle. Zudem wurde Wurst- und Käsesalat serviert und auch Käsebrot durfte nicht fehlen.

Viele tolle Mostvariationen warteten zudem auf die Gäste – darunter etwa Mostbowle, Cidre und auch Süßmost. Knallrot leuchtete auch der Schwäbische Kir und der Birnensecco. Kredenzt wurde weiter Apfelmost-Holweger, Apfel-Birnen-Most und auch ein Apfel-Birnen-Most rosé.

Und auch Heimatliebhaber kamen nicht zu kurz: Fachmännisch angebaut worden war das Apfelmost-Eigengewächs des Obst- und Gartenbauvereins und daher ein besonderes Geschmackserlebnis. Er stammte vom Rangendinger Krummbrückle. Zudem gab es Träublesmost und auch ein Most-Eigengewächs aus dem Druckfass.

Zum Most hatte die Zweierband „Frauapauer“ passende Mostlieder parat – wer wollte, der summte mit. In der Mensa gab es dann auch Süßmost in der „Bag in Box“, so dass man das gute Getränk auch für zu Hause kaufen konnte – und das gleich literweise.

Beim Kuchenbüfett hatten die Besucher die berühmte Qual der Wahl

Wer dann vor dem Kuchenbüfett stand, der hatte die Qual der Wahl zwischen Zwiebelbeeten, Zwetschgenkuchen, Apfelbeeten oder dem legendären Ziegenbeet. Fleißige Helfer sorgten in der Küche und an den Tischen dafür, dass alle Gäste bestens versorgt waren. Man saß noch einige Stunden beisammen, erzählte und freute sich, alte Bekannte mal wieder zu treffen. Auch viele Senioren kamen und probierten die leckeren Kuchen bei einer Tasse Kaffee.

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