Prozess in Hechingen
: Fahrlehrer vor Gericht – hat er einer Jugendlichen gedroht?

Ein Fahrlehrer, der im Raum Sigmaringen gearbeitet hat, steht seit Dienstag unter anderem wegen des Verdachts der Vergewaltigung vor dem Landgericht Hechingen.
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(jg/dpa)
Oberndorf
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Der Angeklagte (links) am Dienstag beim Prozessauftakt

dpa/Aleksandra Bakmaz

Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat gegen einen 41-jährigen Deutschen unter anderem wegen des Verdachts der mehrfachen Vergewaltigung und des sexuellen Übergriffs Anklage erhoben. Der Mann steht seit Dienstag vor Gericht.

Der Mann hatte als Fahrlehrer im Raum Sigmaringen gearbeitet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm neun Taten zwischen Sommer 2023 bis November 2024 vor.

Vor Gericht hieß es am Dienstag, der Mann habe Fahrschülerinnen unter anderem in Waldstücke gelotst, eine der Fahrschülerinnen soll er in sechs Fällen vergewaltigt haben.

Weitere sexuelle Übergriffe?

„Eine weitere Fahrschülerin soll er in einem Fall sexuell belästigt haben und in einem weiteren Fall soll er auf eine weitere Fahrschülerin einen sexuellen Übergriff begangen haben“, so die Staatsanwaltschaft.

Vor dem Landgericht Hechingen wiederholte er am Dienstag Teile seiner bereits getätigten Aussage, mit einer Fahrschülerin eine Affäre gehabt zu haben; der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich gewesen.

Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der Fahrlehrer der Jugendlichen gedroht haben. „Er stellte ihr in Aussicht, ihr Leben zu ruinieren und es zur Hölle zur machen“, hieß es demnach. Das Opfer sei mittlerweile in Therapie.

Der Prozess wird fortgesetzt.

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