Parkinson-Selbsthilfegruppe in Hechingen: Willi Poochs Projekt kann starten

Tischtennis soll die Symptome der Erkrankung lindern
/Augst / Eibner-PressefotoSeit zwölf Jahren schon lebt Willi Pooch aus Hechingen mit der Diagnose Parkinson. Vor einigen Monaten gründete er dann eine Selbsthilfegruppe für Betroffene. Für seine Parkinson-Ping-Pong-Gruppe – regelmäßiges Tischtennis soll die Krankheitssymptome lindern – fehlte dem Hechinger bislang jedoch ein Übungsort.
Nun gibt Pooch in einer Mitteilung bekannt: „Wir haben die Zusage von der Ortschaftsverwaltung in Hechingen-Stein, dass wir die Auchterthalle Stein, also barrierefrei und mit Parkplätzen vor der Türe, als Parkinson-Selbsthilfe-Gruppe belegen dürfen.“ Ab dem 12. September sei die Halle für die Selbsthilfegruppe freigegeben. Einem Training an Donnerstagen zwischen 13 und 15 Uhr stünde daher nichts mehr im Wege.
Erstes Treffen am 12. September
Willi Pooch möchte mit seiner Idee Erkrankten zeigen, dass es mit Parkinson nicht nur „einen Weg in die Dunkelheit gibt“, sondern dass sich ihr Leben durch das gemeinsame Spielen verbessern kann.
Für alle Interessierten findet am Donnerstag, 12. September, ab 14.30 Uhr im Refugio auf dem Hechinger Obertorplatz ein erstes Treffen statt.