Notwendige Anschaffung: 600.000 Euro für neues Feuerwehrfahrzeug

Ein neues Fahrzeug muss die Gemeinde Rangendingen für die Einsatzabteilung Höfendorf beschaffen.
Bernd Weißbrod/dpaEin in Höfendorf stationiertes Feuerwehrfahrzeug muss die Gemeinde ersetzen. Im Dienst ist es seit dem Jahr 2000, hat also nun schon mehr als zweieinhalb Jahrzehnte hinter sich. Das Hauptproblem: Die Versorgung mit Ersatzteilen ist nicht gesichert. Es kam in der Vergangenheit bereits zu längeren Werkstattaufenthalten. Deshalb muss Ersatz her.
Das neue MLF (Mittleres Löschfahrzeug) soll für die Abteilung Höfendorf als erstausrückendes Fahrzeug bei allen Einsätzen dienen und entsprechend ausgestattet sein. Es bietet Platz für sechs Feuerwehrmitglieder und ist so ausgestattet, dass Erstmaßnahmen bei Brandeinsätzen, technischen Hilfeleistungen und Umwelteinsätzen effektiv durchgeführt werden können. Bis zu 1000 Liter Löschwasser soll das Fahrzeug transportieren können. Ist es im Dienst, kann es den Löschzug Rangendingen ergänzen.
Verwaltung stellt Antrag
Wie Bürgermeister Manfred Haug dem Gemeinderat berichtete, rechnet er mit einer Lieferzeit von drei Jahren. Außerdem geht er von einer deutlichen Kostensteigerung aus. Waren ursprünglich 450.000 Euro bis 550.000 Euro für das neue Fahrzeug vorgesehen, sind es nun 600.000 Euro.
Drei Jahre Lieferzeit
Der Gemeinderat hat die Verwaltung nun beauftragt, beim Landkreis den Antrag auf Förderung zu stellen, die aber auch nur bei 87.000 Euro liegt (falls das Geld bewilligt wird).
Sobald die Rückmeldung dazu vorliegt, geht es um die Details zur Ausstattung und die Ausschreibung des neuen Mittleren Löschfahrzeugs.
Wie es mit dem alten Löschfahrzeug weitergeht? Das wollte Gemeinderätin Elvira Heck wissen. Haug berichtete, dass sich zumindest in Deutschland wohl eher kein Abnehmer finden wird. Allerdings: Selbst, wenn der Verkauf gelingt, „erzielen wir keine Verkaufserlöse, die uns reich machen“, so der Bürgermeister.