Meister Adebar in Rangendingen
: Storch will Nylonschnur aus dem Nest werfen

Die Störche fühlen sich wohl in Rangendingen, aber sie haben mit einem neuen Problem zu kämpfen.
Von
(aka/pm)
Oberndorf
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Unserem Leser Michael Janz ist diese Aufnahme vom Rangendinger Storch am 3. April gelungen.

Michael Janz

Bei den Rangendinger Störchen ist ein echtes Problem aufgetreten. Sie haben eine Nylonschnur, wie man sie beim Verschnüren von Heu- oder Strohballen braucht und die von beträchtlicher Länge ist, ins Nest gebracht. Warum, ist nicht klar.

Auch unser Leser Detlef Marr hat die Rangendinger Störche fotografiert.

Foto: Marr

Ist es für sie eine Dekoration für das Nest gewesen oder hielten sie die rote Schnur gar für etwas Fressbares? Es häufen sich Meldungen, dass auch andernorts Störche Plastikteile in ihre Horste tragen, oft mit üblen Folgen, wenn die Störche oder die Jungen sich darin verheddern, berichtet Herbert Hurm, Naturschutzwart des NABU in Weildorf.

Der Rangendinger Storch versucht, eine Nylonschnur aus dem Nest zu entfernen.

Foto: Hurm

Auch hier am Horst könnte sie demnach eine Gefahr beim An- oder Abflug darstellen oder später für die Jungen. Hurm: „Ich vermute mal, beim Versuch, sie rauszuwerfen, hat die Schnur sich um ein paar Äste gewickelt und hängt nun am Rand fest. Ich konnte sogar einen Moment mit der Kamera festhalten, wo das Männchen selbst versucht, das Ding loszuwerden.“

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