Landgericht Hechingen
: Justiz-Azubis starten im neuen Gebäude

Im ehemaligen Gebäude der Staatsanwaltschaft lernen nun die Auszubildenden des Landgerichts Hechingen. Im ersten Obergeschoss sind mehrere Unterrichts- sowie Büroräume untergebracht. Am 2. September beginnt das neue Ausbildungsjahr.
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(red/pm)
Oberndorf
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Verwaltungsleiterin Bianca Schneider (links), Ausbildungsleiterin Lea Wendler (rechts) und Architektin Gamze Acikkaya von der Firma Mauthe GmbH (Mitte) in einem der neuen Unterrichtsräume in der Heilig-Kreuz-Straße 6.

Landgericht Hechingen

Das Ausbildungszentrum des Landgerichts kann seine neue Räumlichkeiten beziehen. Jüngst wurde ein Teil des ehemaligen Gebäudes der Staatsanwaltschaft in der Heiligkreuzstraße 6 in Hechingen vom Amt für Vermögen und Bau an das Landgericht Hechingen übergeben. Darüber informiert das Landgericht in einer Pressemitteilung.

Dort untergebracht sind künftig die Azubis des Landgerichts; am 2. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. Damit sich der Landgericht-Nachwuchs in den neuen Räumlichkeiten wohlfühlt, wurde das erste Obergeschoss mit Möbeln und technischer Ausstattung neu ausgerüstet.

Staatsanwaltschaft ist im April ausgezogen

Das Ausbildungszentrum, welches zunächst provisorisch im Gebäude des Landgerichts Hechingen untergebracht war, hat nun seine eigenen Räumlichkeiten, worüber sich die drei Ausbildungsleiterinnen Daniela Fuhrer, Lea Wendler und Kathrin Wentsch besonders freuen.

Die Vorgeschichte: Nachdem die Staatsanwaltschaft Hechingen im April aus dem Gebäude ausgezogen war, liefen die Umbau- und Renovierungsarbeiten auf Hochtouren. Konkret seien einige Ausbesserungsarbeiten vorgenommen sowie eine Wand entfernt worden, um ausreichend große Unterrichtsräume zu schaffen.

Die Organisation erfolgte durch das Amt für Vermögen und Bau, ausgeführt wurde die Planung und Leitung durch das Architektenbüro Mauthe-GmbH aus Balingen. Die Verantwortlichen des Landgerichts sind laut der Pressemitteilung äußerst zufrieden: „Es wurde sehr gute Arbeit geleistet, wir sind begeistert“, wird die Verwaltungsleiterin Bianca Schneider zitiert.

Bildschirmarbeitsplätze für praktische Aufgaben

Im ersten Obergeschoss befinden sich nun mehrere Büroräume für die Ausbildungsleiterinnen sowie drei Unterrichtsräume, wovon einer mit Bildschirmarbeitsplätzen ausgestattet wird. Dort werden die Auszubildenden unterrichtet und können praktische Aufgaben direkt an den dafür vorgesehenen Computern erlernen und umsetzen. Auch könne die Arbeit mit der elektronischen Akte geschult und mit Übungen entsprechend der üblichen Praxis angewandt werden.

Des Weiteren sei das Gebäude zur Referendar-Ausbildung für die Referendare des Landgerichts Hechingen vorgesehen. Dabei sei geplant, einen weiteren Unterrichtsraum für den Referendar-Unterricht zu schaffen. Die Planungen hierfür laufen bereits.

Weitergehende Informationen zur Ausbildung finden Sie unter: https://www.mit-recht-in-die-zukunft.de/justizfachangestellter/

Die Ausbildung zum Justizfachangestellten

Reibungsloser Bürobetrieb
Ausgebildet werden im Ausbildungszentrum des Landgerichts Justizfachangestellte. Diese sind bei Gerichten und Staatsanwaltschaften für einen reibungslosen Bürobetrieb verantwortlich, heißt es in der Pressemitteilung des Landgerichts. Die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre und findet bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften statt, begleitet von theoretischem Unterricht in einer Berufsschule.

Verschiedene Abteilungen
Es wird während der Ausbildung ein umfassender Einblick in die verschiedenen Abteilungen bei den Land- und Amtsgerichten, wie beispielsweise auf den Straf-, Zivil- und Familienabteilung, sowie bei den Staatsanwaltschaften auf den Ermittlungs- und Vollstreckungsabteilungen vermittelt.

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