Kreistag gibt grünes Licht: Dieser Hechinger Verkehrsknoten wird umgebaut

Der Straßenkreuzungspunkt der Kreisstraße K 7108 und der Zollernstraße am Hechinger Ortseingang wird umgestaltet. Künftig soll der Rad- und Fußverkehr stärker berücksichtigt werden.
StopperDer Straßenkreuzungspunkt der Kreisstraße K 7108 und der Zollernstraße am Ortseingang von Hechingen wird umgebaut. Kostenpunkt: rund 175.000 Euro. Der Straßenkreuzungspunkt in seiner bestehenden Form entspreche nicht mehr dem Verkehrssicherheitsstandard, wird in der Beschlussvorlage argumentiert. Daher solle der Bypass für den Rechtsabbieger in Richtung Boll zurückgebaut und die Mittelinsel angepasst werden, die als Querungsstelle für den Fuß- und Radverkehr dient.
Das Ziel: die neue Aufteilung der Verkehrsflächen zugunsten von alternativen Verkehrsteilnehmern gestalten und für den motorisierten Verkehr unattraktiver zu machen. Dabei werde der Verkehrsraum für die schwächeren Verkehrsteilnehmer verbessert und Barrierefreiheit hergestellt.
Beschluss nicht einstimmig
Aber der Beschluss im Kreistag erfolgte nicht einstimmig. Da an diesem Knotenpunkt – dieser ist Bestandteil des Radwegenetzes zwischen Hechingen und Bisingen – der Fußgängerweg den Radweg an einer Stelle kreuzt, gab AfD-Kreisrätin Heike Pieper zu bedenken, dass die Radfahrer zum Teil recht schnell unterwegs seien und die Fußgänger gefährden könnten. „Können wir die 175 000 Euro nicht sinnvoller investieren?“, fragte sie.
Da die marode Zollernstraße in den nächsten zwei Jahren saniert werden soll und der besagte Knotenpunkt Teil der Maßnahme ist, ließ SPD-Kreisrat Jürgen Fischer das nicht so stehen: Die Maßnahme, sagte er, müsse einschließlich Knotenpunkt komplett umgesetzt werden – „von Anfang bis Ende“, sagte er.
Bei fünf Gegenstimmen und drei Enthaltungen wurde der Umbau des Knotenpunkts am Ende mehrheitlich beschlossen.