Hohenzollerische Heimatbibliothek: Spannende Einblicke in die Geschichte

Die Kolpingler im Archiv
Helga EisenlohrDieser Tage hatten die Kolpingsfamilie Gelegenheit, die Hohenzollerische Heimatbücherei in der Heiligkreuzstraße zu besichtigen. Der Leiter dieser interessanten Führung war Rolf Vogt, profunder Kenner der Hechinger Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Er führte die Besucher in die Hohenzollerische Heimatbücherei ein, um diese zu besichtigen und kennenzulernen.
Diese Bücherei ist eine Spezialbibliothek, die der Forschung über Hohenzollern dient. Träger sind die Stadt Hechingen und der Zollernalbkreis.
Aus Sammlungen, Bibliotheken und Nachlässen zusammengeführt, vereint die Bibliothek nahezu die gesamte Literatur zur Geschichte, Natur und Kultur der ehemaligen Hohenzollerischen Lande. Daneben verwahrt sie Archivalien, Handschriften, Zeitungen, Fotografien, Zeitungsausschnitte sowie bio- und geografische Sammelmappen.
Jeden Mittwochnachmittag geöffnet
Neben seltenen Druckwerken gibt es ganze Vereinsarchive in der Heimatbücherei, beispielsweise der Museumsgesellschaft und der Musiikvereine. Auch finden sich Bücher aus dem Dekanat Zollern sowie Urkunden seit dem 14. Jahrhundert
Der Bestand an „Zollerana“ wird ergänzt durch einen Grundstock an wissenschaftlicher Literatur, Zeitschriften und Nachschlagwerken zur Landesgeschichte Südwestdeutschlands. Weiter finden sich Landkarten, Schallplatten und Videobänder.
Die Heimatbücherei ist jeden Mittwochnachmittag geöffnet. Es können Bücher, Zeitschriften und Zeitungen kostenlos ausgeliehen werden.