Hechingen und DRK dankt
: „Sie geben nicht nur Blut“

Bei der Blutspenderehrung im Hechinger Rathaus wies Philipp Hahn auf die große Bedeutung der lebensrettenden Spende hin. Auch der Ortsverein des DRK zeigte sich erfreut über die zahlreichen Freiwilligen: Denn der Bedarf ist groß.
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(red/pm)
Oberndorf
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Bürgermeister Philipp Hahn und Manfred Bensch vom Hechinger DRK (Achter und Neunter von links) zusammen mit den geehrten Blutspendern

Stadt Hechingen/Jauch

„Herzlichen Dank dafür, dass Sie Leben retten,” sagte Bürgermeister Philipp Hahn bei der Begrüßung anlässlich der diesjährigen Blutspenderehrung im Ratssaal des Rathauses. „Eine Blutspende hilft bis zu drei Menschen, dafür möchten wir Ihnen unseren herzlichen Dank auch im Namen der Patientinnen und Patienten aussprechen,” heißt es in den Urkunden, die Hahn gemeinsam mit Manfred Bensch, dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Hechingen, an 20 Blutspender überreichte. Ergänzt wurden diese durch Ehrennadeln in Gold und von der Stadt spendierten Hechinger Honig sowie Gutscheine für das Hallen-Freibad.

Blut gespendet haben die Geehrten jeweils zehn, 25, 50 oder sogar 75 Mal – und zwar bis zu sechs Mal im Jahr.

Nur drei Prozent der Bevölkerung spendet

Geworben wurde umgehend für den nächsten Blutspendetermin in der Halle in Weilheim. Für alle Helfer, die an den Blutspendeaktionen beteiligt sind, gab es ebenfalls Lob von Hahn und Bensch, nicht zuletzt für das Küchenteam um Gerd und Conny Eberwein: Denn dank ihrem Engagement gibt es für Blutspender ein kräftiges Vesper zum Abschluss der Spende.

Nur rund drei Prozent der Bevölkerung spenden mindestens ein Mal im Leben Blut, heißt es in der Pressemitteilung der Hechinger Stadtverwaltung. Und das, obwohl man deutschlandweit täglich 15 000 Blutspenden benötige. Eingesetzt werden die Bluttransfusionen dabei am häufigsten bei Krebserkrankungen, bei Herzerkrankungen, bei Magen- und Darmerkrankungen und bei akuten Verletzungen.

Immer wieder sind Neuspender dabei

Blut ist allerdings nur begrenzt haltbar: Rote Blutkörperchen sind laut der Stadt rund 42 Tage verwendbar, Blutplättchen nur fünf Tage. Der Bedarf müsse also kontinuierlich gedeckt werden, um Engpässe zu vermeiden.

„Der Ortsverein ist deswegen froh, regelmäßig und erfolgreich die Spendentermine in der Weilheimer Halle durchführen zu können“, betonte Bensch dazu. Froh sei er außerdem darüber, dass jedes Mal auch zahlreiche Neuspender mit dabei seien. Hahn und Besch wünschten den Blutspendern zum Ende der Ehrungszeremonie alles Gute für das neue Jahr: „Sie geben nicht nur Blut, sondern auch Hoffnung und Leben“, hieß es von den beiden.

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