Haigerloch: Mit ehrlichem Herzen verfasst

Viele Leute drückten ihre Bewunderung für Josef Pfister und dessen Buch aus. Pfister ist hier eingerahmt von seinen beiden Enkelinnen Melanie Lepore und Carmen Neuhoeffer (rechts), die ihn bei der Arbeit an seinem Buch unterstützt haben. Mit auf dem Foto ist auch Erich Wellenzohn (Dritter von links) als Vorsitzender des Schiedsrichterchores Zollernalb sowie der WfV-Bezirksvorsitzende Rolf Niggel (Zweiter von rechts). Foto: Bäurle
Schwarzwälder-BoteVon Max Bäurle
Haigerloch-Gruol. Auf großes Interesse stieß die Vorstellung des von Josef Pfisters verfassten Buches "Ein Leben, geprägt von Fußball und Gesang".
Der Autor freute sich, dass so viele Leute am Samstag in den Saalbau Löwen nach Gruol gekommen waren, um bei der Buchpräsentation dabei zu sein. Unter den Gästen waren neben der Familie und den Verwandten Pfisters etliche Weggefährten aus seinen gut 60 Jahren als Fußballer, Vereinsfunktionär, Schiedsrichter und Sänger. Viele Erinnerungen an diese Zeit finden sich in seinem 190-seitigen Buch wieder.
Nach dem Ende seiner Sangeskarriere im Schiedsrichterchor hätten ihm seine Töchter vorgeschlagen, das Werk in Angriff zu nehmen, erklärte der Autor. Zunächst sei er darüber nicht so begeistert gewesen, aber mit der Zeit habe er immer mehr Spaß am Schreiben gefunden. Pfister betonte, dass es sich bei dem Buch nicht um ein Kunstwerk handle, aber er habe es "in bescheidener, ehrlicher und von Herzen kommender Art" geschrieben. Auf dem Weg vom Manuskript zum fertigen Buch bekam er viel Unterstützung durch seine Töchter und Enkelinnen. Pfisters besonderer Dank galt aber auch Hermann-Joseph Speier für die Beratung und die Fotos, der Druckerei Elser und der Buchbinderei Ernst Widmaier.
Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Buches soll die Krebsforschung unterstützt werden. Sie war an diesem Abend vertreten durch Dr. Marco Halder vom südwestdeutschen Tumorzentrum in Tübingen.
Besonders freute sich Pfister über die musikalische Umrahmung der Buchpräsentation durch den Schiedsrichterchor Zollernalb, der passend zum Titel von Pfisters Werk unter anderem "So war mein Leben" zum Besten gab.
Laut Gruols Ortsvorsteher Otto Schneider sei der Inhalt des Buches Teil des Daseins und Wirkens vieler Leute im Umfeld Pfisters in den letzten 60 Jahren. "Das Buch erzählt Geschichten, die wir selbst erlebt haben", so Schneider. Er lobte aber nicht nur das Buch, sondern auch den Menschen dahinter. In Bezug auf sein gesellschaftliches und kommunalpolitisches Engagement nannte der Gruoler Ortsvorsteher Pfister ein Vorbild, das alle seine Auszeichnungen verdient habe.
Horst Walz, ehemaliger Obmann der Schiedsrichtergruppe Balingen, bezeichnete das Buch als "etwas Besonderes". Walz überbrachte auch Grüße des ehemaligen Bundesligaschiedsrichters Eugen Strigel.
Für Rolf Niggel vom Fußballbezirk Zollern ist Pfister "eine Persönlichkeit, wie es sie nur wenige gibt". Er habe viel für den Fußball geleistet. Niggel blickte auch auf Pfisters Karriere als Schiedsrichter und Schiedsrichter-Obmann zurück.
Helmut Miller, Präsident des Sängergaus Zollernalb, sprach über "ein Leben, geprägt von Fairness und Menschlichkeit". Der Autor sei immer für andere da gewesen. Pfister sei "ein Kamerad, mit dem man sich gerne trifft". Marco Halder dankte ihm für die Spende ans Tumorzentrum. Anschließend stellte Hermann-Joseph Speier das Buch ausführlich vor.