Gemeinderat Haigerloch: Möbel aus Österreich, Dachabdichtung aus Sulz

Der Kindergartenneubau in Weildorf ist schon weit gediehen. Jetzt wurde der Auftrag für die Möblierung der Gruppen- und Nebenräume erteilt.
Thomas KostDie letzten beiden wurden vor der Sommerpause des Gremiums in der Gemeinderatsitzung Ende Juli getroffen.
Witthauhalle: Hier war mit der Vergabe der Arbeiten zur Dachabdichtung über einen sechsstelligen „Kostenposten“ zu entscheiden. Den Zuschlag bekam die Firma „Fritz technologie“ aus Sulz.
Ihr Angebot lag bei knapp 285 400 Euro, was am Ende erfreulich war: In der Kalkulation waren laut Stadtkämmerer Tobias Wannenmacher dafür nämlich rund 430 600 Euro eingeplant, es ergaben sich also Einsparungen von knapp 145 200 Euro.
Aktuelle Entwicklungen lassen auf günstigere Sanierungskosten hoffen
Aufgrund von derzeit wieder etwas nachgebenden Preisen im Bau- und Handwerkssektor ist die Hoffnung in der Stadtverwaltung groß, dass das die auf knapp 7,2 Millionen Euro teure Sanierung der Halle am Ende doch günstiger realisiert werden kann.
Stadtkämmerer Wannenmacher gab außerdem bekannt, dass die Verwaltung ohne Gemeinderatsbeschluss die Schlosserarbeiten vergeben habe, sie belaufen sich auf rund 48000 Euro.
Kindergartenneubau: Während die in den Sommerferien beginnende Sanierung der Witthauhalle noch ganz am Anfang steht, biegt man mit dem Bau eines gesamtstädtischen Kindergartens beim Hagastall in Weildorf so langsam aber sicher auf die letzten Meter ein. Hier ging es um die Möblierung der Gruppen- und Nebenräume.
Die Verwaltung hatte wegen einer höchst individuell auf die Räume abgestimmten Planung auf eine öffentliche Ausschreibung verzichtet und stattdessen mit drei verschiedenen Firmen Gespräche geführt.
Dabei überzeugte die Firma Resch aus dem österreichischen Aigen-Schlägl die Verantwortlichen aufgrund der „Qualität der Möbel sowie dem guten Preis-Leistungsverhältnis“.
Gute Spielsachen werden in den neuen Weildorfer Kindergarten mitgenommen
Das Angebot der Firma lag bei rund 93000 Euro und diesem gab der Gemeinderats schließlich auch den Zuschlag. Somit sind aus dem Gesamtbudget in Höhe von 188000 Euro für die Möblierung laut Nina Wannenmacher – bei der Stadt zuständig für die Kindergartenverwaltung – jetzt noch etwa 33600 Euro übrig.
Neben den Ausgaben für Resch fließt Geld unter anderem noch in die Anschaffung von Spielmaterial (25000 Euro), in Schränke und Fahrzeuge (rund 16700 Euro), in Büromöbel (11600 Euro), in Geschirr und Verschiedenes (jeweils rund 4000 Euro).
Man werde, so Wannenmacher weiter, aber auch alles, was vom Spielmaterial aus dem alten Weildorfer Kindergarten noch gut sei, in die neue Einrichtung übernehmen. Brauchbares Mobiliar aus dem alten Kindergarten soll außerdem an andere Kindergärten in der Stadt verteilt werden.