Ehrenamt macht Spaß: Fahrer für den Fleckahopser gesucht

Verabschiedung von den Fahrern Josef Sehr (zweiter von rechts), Erich Haug (links) und Gerhard Bogenschütz (Mitte). Vorstand Otto Karotsch (rechts) und Geschäftsstellenleiterin Doris Hollstein dankten ihnen herzlich.
Jörg Wahl/Jörg WahlOtto Karotsch, der Vorsitzende des Vereins Bürger helfen Bürgern, lobte beim Abschied das Engagement, dass die drei als Fahrer gebracht haben, beklagte aber auch, die aktuellen Fahrer und auch die sonstigen Helfer „werden stetig weniger, dafür die, die Hilfe und Unterstützung suchen immer mehr“ .
Hilfe zu bieten, wo sie dringend benötigt wird, dafür setzen sich die beiden Geschäftsstellenleiter Doris Hollstein und Christoph Arndt engagiert ein. Das zu gewährleisten werde am immer mühsamer, wenn sie Zahl der Helfern kleiner werde. Mit Josef Sehr, Erich Haug und Gerhard Bogenschütz scheiden drei Aktive aus, die sehr vermisst werden. Aber Alters- und gesundheitliche Gründe haben sie zu diesem Schritt bewogen.
Vereinschef Karotsch würdigte ihr über Jahre hinweg erbrachtes Engagement und übergab ein Geschenk.
Sechs Helfer verabschiedet
Die drei Aktiven erzählten beim Verabschiedungstermin über einige Begebenheiten und Vorkommnisse auf ihren Fahrten, die zum Schmunzeln anregten. Bereits in der Hauptversammlung waren sechs Helfer aus ähnlichen Gründen verabschiedet worden, Nachfolger sind kaum in Sicht. „Die Bereitschaft für andere ehrenamtlich tätig zu sein und etwas zu tun, nimmt in unserer Gesellschaft leider immer mehr ab“, so Karotsch.
Karotsch: „Werden Sie Helfer“
Dabei ist die Belastung durch diese Ämter überschaubar. Fahrer des Fleckahopsers sind in der Regel lediglich einmal pro Monat im Einsatz, die sonstigen Helfer für andere Hilfsdienste können ihre Zeiten selbst bestimmen. Karotsch appelliert an die Öffentlichkeit: „Geben Sie sich einen Ruck. Werden Sie Helfer oder Fahrer und tragen so dazu bei, dass das Leben in der Gesamtgemeinde weiterhin lebenswert bleibt“. Alle Helfer würden ihm davon berichten, dass für sie diese Einsätze jenseits des regulären Arbeitslebens „ein schönes, ja unbezahlbares Gefühl“ seien. Wer Interesse habe, könne mit der Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen und sich informieren.