Boogie-Woogie in Hechingen: Improvisation und eigene Arrangements

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Schwarzwälder BoteSchon vor einigen Jahren hat er im Forum Bodelshausen die Konzertbesucher begeistert: Der Boogie-Woogie-Pianist Thomas Scheytt, der mit seinen Mitstreitern beim Open-Air-Konzert vor der Villa Eugenia für Hochstimmung sorgte.
Nach der Begrüßung der rund 80 Besucher durch Christoph Schanze vom Vorstand des veranstaltenden Kulturvereins Villa Eugenia legte Scheytt los. Schon nach dem Auftakt zog er mit seiner Improvisation („Wednesday Evening“) die Konzertgäste in seinen Bann. Die im Tempo schnellen Stücke mit viel Pedal, etwa bei „Hell Valley Stomp“, von Scheytt selbst komponiert, faszinierten.
Da da hätte so mancher wie in den 1950er- und 1960er-Jahren zum Groove das BoogieTanzbein geschwungen. Versuche dazu gab es tatsächlich.
Randy Newman im Boogie-Stil
Der Tastenzauberer hat schon rund 150 Konzerte gegeben. Bei seinem Hechinger Auftritt erklangen neben Eigenkompositionen auch von ihm selbst arrangierte Werke, etwa „You’ve Got A Friend in Me“ von Randy Newman.
Dieses Stück wurde vom Publikum ebenso begeistert aufgenommen wie Werke von anderen Boogie-Komponisten. So etwa der „Boogie Woogie Stomp“ von Albert Ammons und das den meisten Zuhörern bekannte „Georgia On My Mind“, das im Boogie-Stil erklang.
Thomas Scheytt, der in Freiburg lebt, moderierte das Konzert selbst, und zwar mit so viel Humor, dass immer wieder kollektive Lachsalven von den Besuchern vor der Bühne zu vernehmen war. Bei den Zugaben setzte sich seine Nichte Fanny Bermann neben ihn. Gemeinsam interpretierten sie mit großer Spielfreude vierhändig Scheytts Boogie „Flowerstreet Express“.