Abitur in Haigerloch
: 27 Schüler und Schülerinnen haben das Abschlusszeugnis in der Tasche

Durchs Labyrinth der Bildung in die Welt der unzähligen Möglichkeiten: 27 Abiturientinnen und Abiturienten des Haigerlocher Gymnasiums haben ihr „Reifezeugnis“ in der Tasche.
Von
Birgit Fechter
Oberndorf
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Dem Anlass angemessen präsentierten sich die 27 Schülerinnen und Schüler des Haigerlocher Gymnasiums vor ihrer Abi-Feier in eleganter Festgarderobe.

Fechter

Der Abitursjahrgang 2024 feierte dieses besondere Ereignis am Samstag in der Witthauhalle beim Abiball. Er stand unter dem Motto „ Labirinth: Planlos zum Ziel“.

Hannah Braun begrüßte die Gäste im Namen der Abiturienten und bezeichnete den Weg zum Abitur als ein verwirrendes, aufregendes und manchmal frustrierendes Netz aus Wegen, Sackgassen und unerwarteten Wendungen. Daneben hätten sie aber viele schöne Momente erlebt, und dies alles hätte zum Ziel Abiball geführt.

Die meisten, so Schulleiterin Karin Kriesell, hätten das Bildungslabyrinth am Haigerlocher Gymnasium gut gemeistert. Auch wenn die Wege der Bildung teilweise verschlungen erscheinen mögen, hätten die vielen unterstützenden Lehrkräfte sowie das familiäre Umfeld die Jugendlichen durch lange Geraden, Höhen, Tiefen und um scharfe Ecken herumgeleitet und ohne allzu großes Herumirren zum Ziel geführt.

Niemand werde fürs Aufgeben, sondern nur fürs Anstrengen belohnt, so die Schulleiterin weiter. Vier Schülerinnen und drei Schülern sei das besonders gut gelungen, sie haben laut Kriesell eine Eins vor dem Komma. Am besten schnitt Calla Tausch, auch Scheffelpreisträgerin, mit einem Notenschnitt von 1,1 ab.

Der Weg durch ein Labyrinth folge nicht der kurzen Luftlinie zwischen Start und Ziel, mancher habe hinnehmen müssen, dass er länger sei als gedacht. Bei Ihrem Weg durch das Labyrinth der Wissensaneignung hätten die Schüler gelernt, Durchhaltevermögen aufzubringen. Neben dem Lernstoff seien ihnen die Grundsätze für den Umgang mit anderen Meinungen und Lebensweisen vermittelt worden.

Kriesell ermutigte ihre ehemaligen Schüler, die Sackgassen des Lebenswegs als Herausforderungen anzunehmen und sich den Optimismus trotz mancher eher düsterer Zukunftsaussichten nicht rauben zu lassen.

Nach Zeugnis - und Preisvergabe gab es Geschenke für die Lehrer. Calla Tausch hielt die Scheffelpreisrede, die Mütter der Abiturienten bekamen Rosen überreicht.

Anschließend ging es endgültig ans unbeschwerte Feiern.

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