63. Hohenzollernpokal-Turnier
: Grosselfingen jubelt – Stetten kann stolz sein

Das 63. Hohenzollernpokal-Turnier hatte mit dem TSV Stetten/Hechingen einen souveränen Ausrichter und mit dem FC Grosselfingen einen würdigen Sieger.
Von
Hannes Reis
Hechingen-Stetten
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Die Siegermannschaft des FC Grosselfingen mit den Bürgermeistern Philipp Hahn (3. v. l.), Friedbert Dieringer (re.) und Marcel Perreau, dem Vorsitzenden des TSV Stetten/Hechingen (links).

Die Siegermannschaft des FC Grosselfingen mit den Bürgermeistern Philipp Hahn (3. v. l.), Friedbert Dieringer (re.) und Marcel Perreau, dem Vorsitzenden des TSV Stetten/Hechingen (links).

Hannes Reis
  • FC Grosselfingen gewann das 63. Hohenzollernpokal-Turnier nach Verlängerung mit 2:0.
  • Finale gegen FC 48 Steinhofen blieb regulär torlos – Entscheidung fiel in 15 Minuten Extrazeit.
  • Fallrückzieher von Melvin Islamagic zum 2:0 war der Höhepunkt des Endspiels.
  • TSV Stetten/Hechingen richtete das Turnier auf dem Lindenwasen aus und feierte 70 Jahre Abteilung.
  • Frauen-Einlagespiel SGM Stetten/Hechingen vs. TSV Frommern II wurde beim Stand von 0:1 abgebrochen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der TSV Stetten/Hechingen erwies sich als am vergangenen Wochenende als erstklassiger Gastgeber des 63. Hohenzollernpokal-Turniers auf dem geschichtsträchtigen Lindenwasen. Dort hob der legendäre TSV-Vorsitzende Franz Buckenmaier 1962 das Turnier unterm Zoller aus der Taufe. Passend dazu feierte die Stettener Fußballabteilung heuer ihr 70-jähriges Bestehen.

Wohlfühlatmosphäre unterm Zoller

An allen vier Turniertagen herrschte Kaiserwetter und reger Betrieb auf dem Sportgelände. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauern genossen in vollen Zügen die Wohlfühlatmosphäre unterm Zoller. Zehn regionale Fußballmannschaften boten dem Publikum durchweg faire und spannende Spiele.

Nach dem Auftakt am Donnerstagabend und weiteren Vorrundenspielen am Freitag rockte der Musikverein Stetten den Turnierabend mit stimmungsvoller Blasmusik.

Samstag war Familientag

Die Familien mit ihren Kids standen am Samstag im Mittelpunkt. Auf die letzten Vorrundenspiele folgten ein Bambini-Turnier und das AH-Turnier, aus dem der FC Hechingen im Finale gegen den FV Bisingen als Sieger hervorging. Der Tag endete mit einem spannenden Elfmeterturnier und einer fetzigen Party rund um den Weizenbrunnen.

Gewitter trübt das Frauenspiel

Am finalen Sonntag wurden zunächst die Viertel- und Halbfinalspiele ausgetragen. Zwischen den K.o.-Spielen begeisterte zudem ein Einlagespiel der F-Jugend des TSV Stetten/Hechingen und der Sportfreunde Sickingen die Zuschauer. Das Einlagespiel der Frauen zwischen der SGM Stetten/Hechingen und dem TSV Frommern II musste gewitterbedingt zur Halbzeit beim Stand von 0:1 abgebrochen werden.

Nach einer erfrischenden Regenpause trafen im Endspiel der FC Grosselfingen und der FC 48 Steinhofen aufeinander. Das mühsame, torlose Finale erforderte erstmals eine 15-minütige Verlängerung. Der FC Grosselfingen mobilisierte seine letzten Kräfte und gewann mit 2:0. Besonders sehenswert war der Treffer von Melvin Islamagic zum 2:0 per Fallrückzieher. Ein krönender Turnierabschluss.

Bürgermeister Hahn würdigt die Veranstalter

Schirmherr und Bürgermeister Philipp Hahn sagte bei der Siegerehrung, den Schirm hätte man eigentlich nur kurz vor Schluss gebraucht. Das schöne Turnierwetter hätte der TSV Stetten/Hechingen mit seinem exzellenten Vorsitzenden Marcel Perreau allemal verdient. Der Fußballverein sei ein Vorbild für Gemeinsinn und Zusammenhalt in der Dorf- und Stadtgemeinschaft. 250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Stettener Vereinen, großherzige Sponsoren und ein starkes, festerprobtes TSV-Team seien die Garanten dieses Erfolges. Respekt und Dank gebühre allen Beteiligten.

Die Grosselfinger jubeln

Mit wertschätzenden Worten überreichte Hahn den teilnehmenden Vereinen Pokale und den mächtigen Siegerpokal an den Turniergewinner FC Grosselfingen. Friedbert Dieringer, Bürgermeister von Grosselfingen, gratulierte voller Stolz seinen Fußballern und dankte dem hervorragenden Turnierveranstalter. Der Turniervater, Franz Buckenmaier, hätte seine stille Freude an dem gelungenen regionalen Fußballfest gehabt.

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