Wechsel auf wichtigem Posten
: Neuer Küchendirektor übernimmt im Hotel Bareiss

Daniel Sorge ist neuer Küchendirektor im Hotel Bareiss in Mitteltal. Er folgt auf Oliver Ruthardt.
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(red/pm)
Baiersbronn-Mitteltal
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Der alte und der neue Küchendirektor im Bareiss: Oliver Ruthardt (links) und Daniel Sorge

Der alte und der neue Küchendirektor im Bareiss: Oliver Ruthardt (links) und Daniel Sorge

Hotel Bareiss
  • Wechsel an der Spitze der Hotelküche: Daniel Sorge wird Küchendirektor im Hotel Bareiss.
  • Er folgt auf Oliver Ruthardt, der 26 Jahre die Hotelgastronomie leitete und weiterarbeitet.
  • Sorge ist seit 16 Jahren im Haus, zuletzt zehn Jahre Erster Küchenchef an Ruthardts Seite.
  • Er übernimmt Personal- und Wirtschaftsverantwortung für 65 Mitarbeiter – Eintritt in die Geschäftsleitung.
  • Konzept bleibt stabil, Weiterentwicklung geplant. Ruthardt konzentriert sich auf den Tagesservice.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Hotel gibt es einen Wechsel auf einem wichtigen Posten: Der 60-jährige Oliver Ruthardt, seit mehr als 36 Jahren im Haus, davon 26 Jahre als gesamtverantwortlicher Küchendirektor der Hotel-Gastronomie und Mitglied der Geschäftsleitung, übergibt beide Positionen und die damit verbundenen Aufgaben an Daniel Sorge (42). Davon berichtet das Hotel in einer Pressemitteilung.

Sorge ist seit 16 Jahren im Bareiss, seit zehn Jahren als Erster Küchenchef an der Seite von Oliver Ruthardt und hauptverantwortlich für die Karten der Hotelgastronomie und der Outlets „Wanderhütte Sattelei“ und „Forellenhof Buhlbach“.

„Der Wechsel ist kein Stabwechsel im sportlichen Sinne“, sagen Hannes und Britta Bareiss. „Es gibt keinen Läufer, der nicht mehr läuft, und auch keinen, der noch nicht gelaufen ist und nun übernimmt. Oliver Ruthardt und Daniel Sorge sind ein seit langem professionell eingespieltes Team, das miteinander harmoniert und auch in Zukunft, bei veränderten Verantwortungen, zusammenarbeitet.“

Verantwortlich für 65 Mitarbeiter

Als neuer gesamtverantwortlicher Küchendirektor tritt Daniel Sorge auch in die Geschäftsleitung des Bareiss ein. Er ist unmittelbar verantwortlich für 65 Mitarbeiter, darin, zusammen mit Ruthardt, unterstützt vom langjährigen Küchendirektor Oliver Steffensky (54), seit 34 Jahren im Bareiss, und Küchenchefin Linda Richter (42), seit 21 Jahren im Haus.

Auf die Frage, ob es jetzt anders schmecken wird im „Culinary Hotel of the Year“, antwortet Sorge mit einem zukunftsoffenen Nein. „Es hat auch beim Wechsel vom Vorgänger Paul Mertschuweit zu Oliver Ruthardt keinen Bruch, aber unter Ruthardt natürlich eine Weiterentwicklung gegeben in Bezug auf neue Erkenntnisse und verändertes Verhalten in Sachen Ernährung und Genießen.“ Das sei jetzt genauso.

Zu Sorges umfassenden Aufgaben gehören nun auch die wirtschaftliche Verantwortung der Hotelküche, die Personal-Entwicklung, Einstellungs-, Feedback- und Weiterentwicklungsgespräche, in die auch Ruthardt weiterhin eingebunden sein wird. Ruthardt, von der gesamtunternehmerischen Mitverantwortung entlastet, ist operativ weiterhin für den Tagesservice zuständig und bekennt mit Freimut die Erleichterung, das anspruchsvolle und fordernde Abend-Geschäft übergeben zu haben.

Rezept-Repertoire von rund 1000 Gerichte

Zur Veranschaulichung: Das übers Jahr verfügbare Rezept-Repertoire sind an die 1000 Gerichte, stilistisch und ernährungstechnisch differenziert ausgearbeitet. Vegetarische und vegane Angebote sind laut Mitteilung Selbstverständlichkeiten der täglich wechselnden Karte. Gleichwohl gibt es Tag für Tag an die 30 individuelle Änderungswünsche, die die Köche berücksichtigen.

Ruthardt, nach einer Zwischenbilanz gefragt, sagt: „Ohne Fleiß, ohne Engagement kommt keiner weit. Mir war immer bewusst, Vorbild zu sein. Für mich hieß das, dem Nachwuchs alle verdiente und notwendige Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld zu widmen und vor allem: immer das ganze Große im Auge zu haben.“ Auch dem erfahrenen Voll-Profi Sorge ist der Blick über den Tellerrand das Wichtigste: „Auch im Wandel braucht es Kontinuität. Darin ist das Team, das ganze Team, das Wichtigste. Für mich eine Herzensangelegenheit: daß alle dabei sind.“

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