Waldfest in Besenfeld
: Neues Konzept geht voll auf

Erstmals gab es beim Waldfest in Besenfeld ein Kinderprogramm. Ein Team aus dem Ort wurde Brennholzmeister.
Von
Sabine Stadler
Oberndorf
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Bisweilen historische Schätzchen waren auf dem Waldfest in Besenfeld zu bestaunen

Stadler

Das diesjährige Waldfest des Musikvereins Besenfeld war ein voller Erfolg, so das Fazit der Veranstalter.

Bereits am Freitagabend wurden mehr als 100 Traktoren, Schlepper und Bulldogs beim fünften „Feierabendhock mit Bulldogstammtisch“ gezählt. Wahre Schätzchen, die teils mehr als 60 Jahre treue Dienste in der Landwirtschaft und darüber hinaus leisteten, flankierten das Waldfest und wurden bestaunt. Deren Besitzer, nicht nur aus dem Landkreis Freudenstadt, durften sich über einen Verzehrgutschein für ihre Anwesenheit mitsamt dem Gefährt freuen.

Im gut frequentierten Festzelt, das am Waldrand von Besenfeld ganz ohne Strom- und Wasseranschluss vom Musikverein und vielen Helfern aus dem Ort gestemmt wird, sorgten die Musikvereine Simmersfeld und Salzstetten zum Auftakt für beste Unterhaltung.

Regionentheater in Aktion

Für den Samstag setzte der Musikverein auf eine Veränderung des Veranstaltungskonzepts, die gelang. Erstmals wurde ein Programm für Kinder angeboten. Das Regionentheater aus dem schwarzen Wald führte das humorvolle und abenteuergeladene Stück „Das Sams – eine Woche voller Samstage“ nach dem Kinderbuch von Paul Maar auf.

Für die jüngsten Gäste des Waldfests war außerdem eine Spielstraße aufgebaut, die Kinder durften sich schminken lassen, und neben Pommes und Wurst gab es Popcorn und süße Spieße.

Herzschlagfinale um Sieg

Der Sonntag stand dann traditionell unter der Überschrift „Brennholzmeisterschaft und Tag der Blasmusik“. Im Mittelpunkt standen die äußerst spannenden Wettkämpfe rund ums Brennholz mit insgesamt sieben Zweier-Teams.

Marius Rebstock beweist auf dem Parcours Geschick im Laufschritt mit einer Schubkarre voller Brennholz

Foto: Musikverein Besenfeld

Das Besenfelder Team mit Florian Sackmann und Marius Rebstock hatte bereits in der Vorrunde klar dominiert und sicherte sich in einem Herzschlagfinale den Siegertitel. Platz zwei belegten Felix Kappler und Robin Rebstock, Timo Bauer und Daniel Armbruster landeten auf Platz drei, Jörg Schebetka und Joachim Klumpp belegten den vierten Platz.

Siegerehrung (von links): Vereinsvorsitzender Jörg Schebetka und Joachim Klumpp (Platz vier), Timo Bauer und Daniel Armbruster (Platz drei), Felix Kappler und Robin Rebstock (Platz zwei), Florian Sackmann und Marius Rebstock (Sieger der Brennholzmeisterschaft), Christoph Kirn (Vize-Vorsitzender Musikverein), Moderator Jörg Dölker und Gerald Kosowski (Firma Endress)

Foto: Musikverein Besenfeld

Am „Tag der Blasmusik“ verabschiedete der Musikverein zwei Musikanten nach jahrzehntelanger aktiver Mitgliedschaft. Die Jugendkapelle gestaltete zusammen mit der Hauptkapelle des Musikvereins Besenfeld unter der Leitung von Dominik Schmitt den Ausklang des Waldfests.

Verabschiedung langjähriger Musiker (von links): Vorsitzender Jörg Schebetka, Bernd und Carmen Lehmann, Lothar und Ute Klumpp, Dirigent Dominik Schmitt und Vize-Vorsitzender Christoph Kirn

Foto: Musikverein Besenfeld

Unterm Strich war es wieder ein gelungenes Waldfest – trotz der Wetterkapriolen, die den Musikverein primär beim Abbau des Festzelts trafen. Dankbar ist der Vereinsvorsitzende Jörg Schebetka den vielen Helfern aus Besenfeld, ohne deren Mitwirken und Zusammenhalt ein solch großes und schönes Fest nicht alleine zu stemmen sei, wie er betont.

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