Freudenstädter Verein organisiert gemeinsame Feier: Damit keiner den Heiligabend alleine verbringen muss

Das Helferteam in der Küche
Ben BraunDie Tür zum Familienzentrum Freudenstadt war an Heiligabend ab 18 Uhr für alle geöffnet, die diesen Abend nicht alleine verbringen wollten. Die Fenster waren geschmückt mit Lichterketten, eine festliche Tafel und ein Weihnachtsbaum sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Das berichtet der Verein „Gemeinsam“ in einer Pressemitteilung.
Petra Finkbeiner stellte das Helferteam vor und begrüßte die Gäste, die sich über das warme Essen vom Büfett und an den Gesprächen erfreuten, heißt es weiter. Danach wurden gemeinsam Weihnachtslieder mit Klavierbegleitung gesungen. „Stille Nacht“ und „Feliz Navidad“ durften dabei laut Mitteilung nicht fehlen. Die Weihnachtsgeschichte wurde bei einer Lesung mit Bildkarten vorgetragen.
Küchenteam arbeitet auf Hochtouren
Danach gab es einen Gedankenanstoß von Alexander Braun. Er sprach über die Entstehungsgeschichte des Herrnhuter Weihnachtssterns und verband das Licht des Sterns mit der Geburt Jesu.

Gäste beim Singen von Weihnachtsliedern
Foto: Ben BraunWährenddessen arbeitete das Küchenteam im Hintergrund auf Hochtouren. Danach wurde das abwechslungsreiche Nachtischbüfett eröffnet, welches von Ehrenamtlichen gespendet worden war.
Gäste kommen wieder
Einige Gäste kommen immer wieder gerne, teilt der Verein mit. So beispielsweise Heinz aus Reutin. „Ich freue mich schon sehr lange im Vorfeld auf diesen Abend und die Begegnungen“, wird er zitiert. Ein anderer Gast zeigte sich dankbar darüber, dass ihn vor einem Jahr jemand an die Hand genommen hatte, um mitzufeiern. „Wenn es diesen Bekannten nicht gegeben hätte, so würde ich diesen Ort nicht kennen.“
Eine Frau bot an, den Verein im kommenden Jahr mit ihren selbst gestrickten Handarbeiten zu unterstützen. Sie war dieses Jahr zum ersten Mal dabei und dankbar, dass sie vom Fest erfahren hatte, das bereits seit 2008 gefeiert wird.

Vereinsmitglieder (von rechts): Petra Finkbeiner, Andrea Aust und Marion Wund
Foto: Ben BraunZum Abschluss las Finkbeiner einen Weihnachtssegen. Manche Gäste blieben noch sitzen, andere machten sich auf zum abendlichen Gottesdienst.