Top-Job-Messe in Freudenstadt: Das kompakte Ausbildungsangebot an 95 Stationen

Azubis gaben den Gästen viele Informationen aus erster Hand.
Monika SchwarzSchülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landkreis nutzten den Donnerstagvormittag für einen Besuch der beliebten Top-Job-Messe im Kur- und Kongresszentrum.
Während des gesamten Morgens präsentierten sich dort Ausbildungsbetriebe, Institutionen und Schulen mit ihrem umfangreichen Ausbildungs- und Studienangebot an 95 verschiedenen Stationen.
Nicht nur im Gebäude, sondern auch im Kurgarten und vor dem Gebäude herrschte reges Treiben. Gemeinsam mit Michael Vieth (Firma Arburg) vom Organisationsteam und Oberbürgermeister Adrian Sonder eröffnete Landrat Klaus Michael Rückert die Messe.
Ganz viel Auswahl ganz dicht beisammen
„Was kann es für einen jungen Menschen Besseres geben, als auf einem Ort so viel Auswahl zu sehen“, sagte Rückert und erwähnte die verschiedenen beruflichen Richtungen, die im Landkreis für eine Ausbildung oder ein Studium grundsätzlich möglich seien.
Vertreten waren dementsprechend Vertreter aus dem Handwerk, der Industrie, des Dienstleistungsgewerbes sowie der Hotellerie und Gastronomie. „Nutzen Sie die Chance, die Betriebe hier einfach kennenzulernen“, sagte Rückert und wünschte den jungen Menschen viele gute Gespräche.

Ah, so geht das! Profis aus vielen Berufszweigen vermittelten einen Eindruck von den konkreten Aufgaben.
Foto: Monika SchwarzBesonders die Auszubildenden der Betriebe an den Ständen vermittelten ein realistisches Bild. „Die sagen ihnen, wie es wirklich ist“, so Rückert schmunzelnd. Sonder hob anschließend die Bedeutung guter Arbeitskräfte für die Zukunftsfähigkeit der Region besonders hervor und dankte dem Organisationsteam. Die Messe basiere auf einem gemeinsamen Engagement der kommunalen Seite, der Politik, der Verbände und der Betriebe.
Michael Vieth erwähnte die „Lehrstellen-Rallye“, die diese Messe ausgezeichnet ergänze und weit über den Landkreis hinaus für Furore gesorgt habe. Am 8. Oktober gebe es dieses Mal eine weitere Top-Job-Messe auf der Gartenschau.
Aussteller zeigten sich wieder sehr engagiert
Wie die zahlreichen Schüler informierten sich auch Rückert, Sonder und Vieth im Anschluss über das große Ausbildungsangebot. Die Aussteller hatten sich einiges einfallen lassen, um den Besuch am Messestand für den potenziellen Nachwuchs möglichst attraktiv zu gestalten. So wanderten nicht nur zahlreiche Broschüren und Infomaterial, sondern auch viele Süßigkeiten und Werbeartikel in die mitgebrachten Tüten und Taschen. Zahlreiche Glücksräder boten Chancen auf einen Gewinn, und mit etwas Glück konnte man auf diese Art und Weise sogar einen Praktikumsplatz gewinnen.
Beim Handwerk war vor allem das praktische Geschick gefragt, das man beim Ein- und Ausdrehen langer Schrauben, aber beispielsweise auch beim Fräsen eines Herzens aus Schiefer unter Beweis stellen konnte. Letzteres durfte man mitnehmen und später vielleicht dem Herzenspartner schenken, die erfolgreich eingedrehte Schraube wurde mit einem Spezi belohnt.

Handwerkliches Geschick ließ sich an vielen Ständen erproben.
Foto: Monika SchwarzEin Renner waren auch Stände, die sich mit einem speziellen Motto präsentierten. Die Kreissparkasse hatte dafür beispielsweise die beliebte Netflix-Serie „Haus des Geldes“ gewählt. Wer wollte, der konnte dort als Tresorknacker beeindrucken. Beim DRK stand – passend zum sommerlichen Wetter – das Motto „Beach Bar“ im Mittelpunkt. Neben Infos zum Ausbildungsberuf des Rettungssanitäters bekam man dort auch leckere Getränke wie den „Karrierekick“ oder den „Care Colada“ als Erfrischung gereicht.
Ansonsten standen Ausbildungsleiter und Azubis für Informationen und die Beantwortung der zahlreichen Fragen bereit. Ausgegebene Fragezettel und Arbeitsblätter sorgten dafür, dass sich Schüler während des Besuchs auch tatsächlich mit den Ausbildungsmöglichkeiten beschäftigten. Viel Infomaterial wurde auch mit nach Hause genommen. Die Resonanz der Schüler war auch in diesem Jahr wieder ausgesprochen positiv.