Tierschützer schreiten ein: Offenbar misshandelter Hund wird in Freudenstadt gerettet und kämpft ums Überleben

Pablos Körper ist von Bakterien und Pilzen übersät. Täglich werden ihm einige Medikamente verabreicht. Ob er so überleben kann, sei laut Ärzten noch unklar.
Tamara Beck- In Freudenstadt wurde der Hund Pablo gerettet – sein Zustand ist weiterhin kritisch.
- Er leidet an Allergien und einer chronischen Hautkrankheit, Bakterien und Pilze bedecken ihn.
- Seit dem 21. Mai ist er im Tierheim, besucht zweimal pro Woche eine Tierklinik, täglich Medikamente.
- Er ist stark abgemagert und in Quarantäne, Kontakt zu anderen Hunden ist derzeit nicht erlaubt.
- Das Tierheim bittet um Spenden für Behandlungen; ob Pablo überlebt, ist laut Ärzten unklar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Er hat sein Fell verloren, übersät von einer Pilzinfektion und sichtlich abgemagert. Noch immer ist laut Tierärzten unklar, ob er überhaupt überlebt. Pablo musste vor knapp sechs Wochen vom Kreistierheim Freudenstadt und dem Veterinäramt aus seinem alten Zuhause gerettet werden. Er befinde sich in einem Zustand, in dem er wohl nicht viel länger überlebt hätte, wären seine Retter nur wenige Wochen später eingetroffen, meint Tamara Beck, Leiterin des Tierheims.
Eigentlich ist der sechsjährige Hund der Rasse Dogo Argentino blond. Heute ist sein Körper übersät von schmerzhaften Ausschlägen, Bakterien und Pilzen. Unsere Redaktion hat mit Tamara Beck, die Pablo mit ihrer Kollegin Melissa Maier gerettet hat, gesprochen.
Allergien und chronische Erkrankungen
Am 21. Mai klopften Beck und Maier bei der Besitzerin des kranken Hundes an der Haustür. Alarmiert wurden die Tierheimleiterinnen vom Tierschutzbund und dem Veterinäramt Freudenstadt. Eine Person habe den Hund gesehen und daraufhin den Fall dem Veterinäramt gemeldet, berichten Beck und eine Kollegin des Veterinäramts in einer Stellungnahme.
Die beiden Tierheimleiterinnen seien daraufhin zu der Besitzerin gefahren, um den Hund mitzunehmen. Sowohl das Tierheim als auch das Veterinäramt bestätigen, dass der Hund mehrere Allergien und eine chronische Hautkrankheit hat.
Was Tamara Beck sicher mitteilen könne: Seit seiner Ankunft im Tierheim besuche Pablo zweimal wöchentlich eine Tierklinik, darunter einmal pro Woche einen Dermatologen. Einige Medikamente müsse er täglich schlucken. Sichtlich gebessert habe sich sein Hautbild samt Bakterien und Pilzen jedoch noch nicht.

Pablo ist auch fünf Wochen nach seiner Rettung noch schwer abgemagert.
Tamara BeckSpenden ermöglichen Kosten für Medikamente
Im Gegensatz zu den anderen Hunden im Kreistierheim verbringe er viel Zeit in seiner Quarantänebox und dürfe derzeit noch nicht mit anderen Tieren spielen. Das festangestellte Personal des Tierheims ginge jedoch am Morgen, bevor die Sonne prall scheint, mit ihm Gassi. Trotz allem, was Pablo widerfahren ist, gibt der Hund laut Beck nicht auf.
„Wir haben sowas wirklich noch nie gesehen. Auch die Ärzte waren unfassbar schockiert“, meint Beck. „Ob er überhaupt halbwegs gesund werden kann, wissen die Ärzte nicht“, sagt die Leiterin. „Aber es ist Wahnsinn, wie freundlich er ist. Wie gern er Menschen in seiner Nähe hat und neugierig ist. Nicht aufgibt.“
Spenden für Pablo
Das Kreistierheim Freudenstadt hat ein Spendenkonto errichtet, um die hohen Kosten für Tierarztbesuche und Medikamente zu decken. Wer spenden möchte, kann sich über die Webseite des Tierheims bei den Leiterinnen melden.