Stadt Horb überprüft
: Umstürzende Grabsteine können schwere Unfälle verursachen

Um Unfälle durch umstürzende Grabsteine zu verhindern, überprüft die Stadt Horb am 8. und 9. Juli die Standfestigkeit auf allen städtischen Friedhöfen.
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(red/pm)
Horb
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Eine Engelsfigur sitzt auf einem Grabstein - die Stadt Horb überprüft nun alle Grabsteine auf Standfestigkeit.

Eine Engelsfigur sitzt auf einem Grabstein - die Stadt Horb überprüft nun alle Grabsteine auf Standfestigkeit. (Symbolbild)

Franziska Koark/dpa
  • Horb prüft auf allen städtischen Friedhöfen die Standfestigkeit der Grabmale.
  • Ziel ist es, Unfälle durch umstürzende Grabsteine zu verhindern – Verletzungen sind möglich.
  • Kontrollen: Mittwoch, 8. Juli, ab 13 Uhr in der Kernstadt, danach mehrere Ortsteile.
  • Donnerstag, 9. Juli, folgen weitere Friedhöfe ab 7 Uhr; geringfügige Verschiebungen möglich.
  • Nicht bestandene Prüfungen: Aufkleber am Grabstein, schriftliche Aufforderung zur Instandsetzung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Um Unfälle durch umstürzende Grabsteine zu verhindern, lässt die Stadt Horb am Mittwoch, 8. Juli, und Donnerstag, 9. Juli, auf allen städtischen Friedhöfen die Standfestigkeit der Grabmale überprüfen. Nach Angaben der Stadt können umstürzende Grabsteine erhebliche Verletzungen verursachen. Zudem drohen den für die Grabstätten Verantwortlichen im Schadensfall weitreichende Haftungs- und Schadensersatzansprüche.

Die jährliche Kontrolle ist aus Gründen der Verkehrssicherheit vorgeschrieben und erfolgt nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaft. Grundlage ist die geltende Unfallverhütungsvorschrift, die Art und Umfang der Prüfung regelt.

So läuft die Überprüfung ab

Die Überprüfung erfolgt mittels einer Druckprobe. Geschultes Fachpersonal kontrolliert dabei mit einem geeichten elektronischen Messgerät, ob ein Grabstein dem vorgeschriebenen Prüfdruck standhält und somit standsicher ist.

Die Kontrollen beginnen am Mittwoch, 8. Juli, um 13 Uhr auf dem Friedhof in der Horber Kernstadt. Anschließend folgen Nordstetten (14.15 Uhr), Mühlen (14.40 Uhr), Ahldorf (14.55 Uhr), Mühringen (15.15 Uhr), Dettensee (15.30 Uhr) und Betra (15.45 Uhr).

Am Donnerstag, 9. Juli, werden die Friedhöfe in den Ortschaften überprüft. Los geht es um 7 Uhr in Isenburg, anschließend folgen Bildechingen (7.20 Uhr), Untertalheim (7.55 Uhr), Obertalheim (8.15 Uhr), Altheim (8.35 Uhr), Grünmettstetten (8.55 Uhr), Bittelbronn (9.10 Uhr), Dettlingen (9.25 Uhr), Dießen (9.45 Uhr), Dettingen (10.05 Uhr) und Rexingen (10.35 Uhr). Geringfügige zeitliche Verschiebungen sind laut Stadt möglich.

Aufkleber auf den Grabsteinen - die Bedeutung

Grabsteine, die die Prüfung nicht bestehen, werden mit einem Aufkleber gekennzeichnet. Die jeweiligen Nutzungsberechtigten erhalten anschließend eine schriftliche Benachrichtigung der Friedhofsverwaltung mit der Aufforderung, den Grabstein unverzüglich fachgerecht befestigen zu lassen. Nach der Instandsetzung muss die Friedhofsverwaltung informiert werden.

Die Stadt weist darauf hin, dass Grabnutzungsberechtigte für Schäden haften, die durch nicht standsichere Grabsteine entstehen. Eine schnelle Instandsetzung liege deshalb nicht nur im Interesse der Verkehrssicherheit, sondern auch im eigenen Interesse der Verantwortlichen.

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