Positive Bilanz: Neues Bürgerempfang-Konzept in Freudenstadt wird fortgeführt

Zogen positive Bilanz des Bürgerempfangs: Oberbürgermeister Adrian Sonder und Christine Schwarz
Stadtverwaltung/Volker Rath„Einige Details können wir sicher noch ändern. Auch sind wir offen für Ideen und Anregungen. Aber wir hatten schon den Eindruck, dass das Konzept den Nerv der Zeit getroffen hat“, wird Oberbürgermeister Adrian Sonder in einer Mitteilung der Stadtverwaltung zitiert.
An einem bürgeroffenen Format mit Dialogmöglichkeiten sowie der Einbeziehung von Vereinen solle festgehalten werden. „Das ist genau das, was wir in Zeiten wie diesen brauchen“, so Sonder. Er danke allen, die einen Beitrag zu diesem gelungenen Treff mit Schwerpunkt Gartenschau 2025 Freudenstadt-Baiersbronn geleistet haben.
Erstmals hatte die Stadt zu einem offenen Bürgertreff eingeladen. Mit mehr als 600 Besuchern war das große Kurtheater nahezu voll besetzt. Neben Bürgern waren auch viele Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Kommunal- und Landespolitik sowie von Behörden und Institutionen gekommen.
Auch das Junge Blasorchester Freudenstadt ist laut der Mitteilung zufrieden. Das gemeinsame Jugendorchester der Stadtkapelle Freudenstadt, der Musik- und Kunstschule Freudenstadt und des Musikvereins Wittlensweiler hatte den Empfang musikalisch mitgestaltet.
Geld fließt in Jugendarbeit
Mitglieder der drei Trägervereine bewirteten die Besucher. Am Ende blieben rund 1100 Euro Gewinn, der in die Jugendarbeit fließt. „Davon wollen wir Noten kaufen, ein Probenwochenende finanzieren und vielleicht einen Zuschuss für einen gemeinsamen Ausflug gewähren“, so Christine Schwarz in ihrer Rolle als Vorsitzende der Stadtkapelle Freudenstadt.
Die drei Organisationen haben sich bei der Ausbildung zusammengeschlossen, weil Freudenstadt zu klein für drei Jugendorchester ist. Im Jungen Blasorchester Freudenstadt werden in zwei Altersgruppen rund 35 Kinder und Jugendliche ausgebildet. Die Leitung haben Bálint Takács und Julia Schaible.