Polizei warnt vor Betrugsmasche
: 25-Jähriger aus Freudenstadt wird Opfer von Sextortion

Ein 25-Jähriger aus Freudenstadt ist am Mittwoch Opfer von sexueller Erpressung geworden. Die Polizei warnt vor dem Versenden intimer Fotos und Videos.
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(red/pz)
Oberndorf
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Die Polizei warnt vor dem Versenden intimer Fotos und Videos. (Symbolfoto)

Hildenbrand

Ein 25-Jähriger aus Freudenstadt ist am Mittwoch Opfer der sogenannten „Sextortion“-Masche geworden. Wie die Polizei mitteilt, war es zunächst über eine Dating-Plattform zu einer Konversation zwischen dem 25-Jährigen und seiner angeblichen Gesprächspartnerin gekommen. Danach ging die Unterhaltung auf einem Messengerdienst weiter.

In der Folge sendete der 25-Jährige intime Videos an seine angebliche Gesprächspartnerin. Kurz darauf drohte die Täterschaft mit der Veröffentlichung der Videos im Internet, sollten dieser der Geldforderungen im unteren dreistelligen Bereich nicht nachkommen.

Polizei warnt und gibt Tipps

- Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.

- Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.

- Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und Privatsphäreeinstellungen.

- Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.

- Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu.

- Im Zweifel: kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.

- Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren online-genutzten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor Schadsoftware, sogenannter Malware, zu schützen. Es gibt Malware, die Ihre Webcam problemlos aktiviert und Sie damit jederzeit filmen kann.

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