Ortschaftsrat Dietersweiler-Lauterbad: Marius Dölker soll Ortsvorsteher bleiben

Der neue Ortschaftsrat für Dietersweiler-Lauterbad zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Fahrner (links) und Oberbürgermeister Adrian Sonder (rechts): von links Felix Anger, Christian Nübel, Ortsvorsteher Marius Dölker, Reinhard Klumpp, Christan Groß, Thekla Wolf, Karl Müller, Lea-Marie Weigold und Frieder Schuler.
Stadtverwaltung /AmmerAls ersten Stellvertreter wählte das Gremium Christian Nübel, als zweiten Stellvertreter Felix Anger. Der Gemeinderat muss der Wahl noch seine Zustimmung geben. Über die Sitzung informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.
Dem neuen Ortschaftsrat gehören Felix Anger, Christian Nübel, Marius Dölker, Reinhard Klumpp, Christan Groß, Thekla Wolf, Karl Müller, Lea-Marie Weigold und Frieder Schuler an. Sie wurden in ihr Amt verpflichtet. Zum Start erhielten sie Ausgaben des „Handbuchs Kommunalpolitik“ der Landeszentrale für politische Bildung und Exemplare der Ortschaftsverfassung.
Aus dem Gremium verabschiedet wurden Carl-Friedrich Metzner, Friedrich Wolf und Wolfgang Lutz. Oberbürgermeister Adrian Sonder und Ortsvorsteher Marius Dölker dankten ihnen für ihr Engagement und überreichten Geschenke.
49 Jahre im Gremium
Wolf war 49 Jahre lang Ortschaftsrat und 35 Jahre lang Stadtrat. Dölker sagte, das dienstälteste Mitglied habe nicht nur ein „bemerkenswertes Engagement“ für die Dorfgemeinschaft an den Tag gelegt, sondern habe sich mit „klaren Worten und wertvollen Anregungen“ in die Debatten eingebracht. „Auch als Stadtrat konnte er viel für Dietersweiler erreichen. Zum Glück bleibt er uns in dieser Funktion weiterhin erhalten“, so Sonder.

Ehrungen und Verabschiedungen gab es im Ortschaftsrat Dietersweiler-Lauterbad (von links): Bürgermeister Wolfgang Fahrner, Ortsvorsteher Marius Dölker, Carl-Friedrich Metzner und Oberbürgermeister Adrian Sonder
Foto: Stadtverwaltung/AmmerLutz gehörte dem Gremium 18 Jahre lang an. Er habe seinen Standpunkt „stets klar und überzeugend vertreten“, so Sonder. Vor allem seine ausgezeichnete Ortskenntnis gehe mit seinem Ausscheiden aus dem Rat bedauerlicherweise verloren. Als ehemaliger Leiter des Bauhofs in Pfalzgrafenweiler habe er viel technisches und organisatorisches Fachwissen in den Ortschaftsrat gebracht, etwa beim Thema Verkehr.
Zehn Jahre lang war Metzner Ortschaftsrat. Er habe seine Meinung „stets sachlich und überlegt“ eingebracht und hätte durch seine „ausgleichende Art“ besonders viel Gehör gefunden. Er habe in hitzigen Momenten wieder Ruhe in die Sitzungen gebracht. Vor allem habe er sich für Radwege und Anbindungen eingesetzt. Für die Bürger sei er ein verlässlicher Ansprechpartner in zahlreichen Anliegen gewesen.
OB würdigt Arbeit
Sonder würdigte die Arbeit des Ortschaftsrats als elementar in der Demokratie und für das Gemeinwesen der Stadt. Der Stadtteil habe sich gut entwickelt. Er bot dem Gremium auch im Namen des Gemeinderats und der Verwaltung eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit an.