Messerangriff in Freudenstadt
: 28-Jähriger verletzt Jugendlichen mit Messer - Zeugen gesucht

Nach einem Messerangriff in Freudenstadt sitzt ein 28-Jähriger in Untersuchungshaft – die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
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(red/pz)
Freudenstadt
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Die Polizei war im Einsatz. (Symbolfoto)

Marc Eich
  • In Freudenstadt wurde ein 16-Jähriger am Mittwoch nach 21 Uhr mit einem Messer am Kopf verletzt.
  • Vier Personen stritten am Jobcenter, ein 18-Jähriger setzte Pfefferspray gegen zwei Beteiligte ein.
  • Ein 28-Jähriger griff den Jugendlichen an – der 16-Jährige wehrte sich, beide Täter flohen.
  • Beide Verletzten kamen ins Krankenhaus und konnten es später verlassen.
  • Polizei nahm beide kurz vor Mitternacht fest: Haft für den 28-Jährigen, Zeugen werden gesucht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 16-Jähriger ist am Mittwoch bei einer Auseinandersetzung in der Katharinenstraße in Freudenstadt nach 21 Uhr mit einem Messer am Kopf verletzt worden, wie die Polizei mitteilte.

Laut den bisherigen Ermittlungen gerieten vier Personen auf Höhe des Jobcenters zunächst in einen Streit. Ein 18-jähriger Tatverdächtiger setzte dabei Pfefferspray gegen zwei der Beteiligten ein. Ein 28-Jähriger griff wiederum einen 16-Jährigen an und verletzte ihn mit einem Messer erheblich am Kopf. Der Jugendliche wehrte sich, woraufhin der Angreifer von ihm abließ.

Beide Tatverdächtige flüchteten zu Fuß, bevor die Polizei eintraf. Die beiden Verletzten wurden im Krankenhaus versorgt und konnten es zwischenzeitlich wieder verlassen.

Kurz vor Mitternacht nahm die Polizei dann beide Tatverdächtigen vorläufig fest. Der 18-Jährige wurde nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen den 28-Jährigen erließ ein Haftrichter des Amtsgerichts Rottweil am späten Donnerstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Mann sitzt seither in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, insbesondere einen unbeteiligten Mann, der bei der Auseinandersetzung schlichten wollte. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Rufnummer 07231/186 44 44 entgegen.

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