Kletterspinne in Dietersweiler
: Ein Symbol für den starken Gemeinschaftssinn

Auf dem Schulhof in Dietersweiler steht nun eine sechseinhalb Meter hohe Kletterspinne.
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(red/pm)
Oberndorf
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Eine Kletterspinne wurde auf dem Schulhof der Grundschule Dietersweiler aufgestellt.

Ade

Der Gedanke, den Schulhof in Dietersweiler mit einer großen Kletterspinne aufzuwerten, wurde zunächst im Ortschaftsrat diskutiert. Schnell war klar: Für ein solches Vorhaben werden finanzielle Mittel benötigt, die das Budget nicht hergeben würde. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Daraufhin startete Ortsvorsteher Marius Dölker eine Spendenaktion, an der sich zahlreiche Unternehmen aus Dietersweiler und Lauterbad beteiligten. Die unterstützenden Unternehmen werden auf einer Spendentafel aufgeführt, die vor Ort angebracht wird.

Unterstützung der Stadtwerke

Von der ersten Planung bis zum Aufstellen gab es einiges zu organisieren: Leitungspläne mussten eingeholt, die technischen Voraussetzungen geschaffen und die Stadtwerke zur Unterstützung eingebunden werden. Neben örtlichen Firmen, die Werkzeug und Fahrzeuge zur Verfügung stellten, leisteten viele Helfer mit großem Engagement einen Beitrag zum Gemeinschaftsprojekt, heißt es weiter – sei es beim Fundament gießen, Material abtransportieren oder Aushub fahren.

Beim Aufbau der Kletterspinne

Foto: Ade

An vier Arbeitstagen wurden die Flächen vorbereitet, eingeschottert, abgerüttelt, der Belag aufgetragen, der Mittelpfahl gesetzt und die Fallschutzmatten verlegt. Schließlich wurde die Kletterspinne mithilfe eines Krans aufgestellt.

Ehrenamtliche Arbeit

Ortsvorsteher Dölker, der selbst tatkräftig dabei war, betonte: „Mehr als 100 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden von Bürgerinnen und Bürgern, Ortschaftsräten – und in kleinerem Umfang auch von Kindern – geleistet. Diese Kletterspinne ist nicht nur ein Spielgerät, sondern auch ein Symbol für unseren starken Gemeinschaftssinn.“

Auch Felix Anger, bei dem die Federführung des Aufbaus lag, unterstrich: „Ohne die vielen helfenden Hände wäre dieses Projekt nicht in so kurzer Zeit realisierbar gewesen.“

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