Gartenschau in FDS und Baiersbronn: Bischof spricht von einem Schaufenster ins Paradies

Das Gartenschau-Kreuz wurde nach dem Gottesdienst mit Bischof Gebhard Fürst (Vierter von links) geweiht.
Volker Schmid„Hoffnung und Zuversicht auf dem Weg der Schöpfung“ – so lautete das Thema des ökumenischen Gottesdienstes mit Bischof Gebhard Fürst zur Eröffnung der Gartenschau im „Xentrum“. Darüber informiert das katholische Dekanat in einer Mitteilung.
Die musikalische Umrahmung übernahm der Bezirksbläserchor unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Jörg Sander. Der evangelische Prälat Markus Schoch begrüßte die Gottesdienstbesucher im „Tal X“.
Die veranstaltenden Arbeitskreise christlicher Kirchen in Freudenstadt und Baiersbronn stellte der evangelische Dekan Andreas Streich vor. Für den katholischen Dekan Anton Bock passt vor allem das „X“ als Erkennungszeichen der Gartenschau perfekt: „Das X ist doch auch der Anfang von Christus.“ „Eigentlich hätten wir uns etwas schöneres Wetter gewünscht“, begann der emeritierte Bischof Gebhard Fürst. Der Regen sei aber wichtig: „Noch nie hatten wir einen so trockenen Frühling.“ Der Klimawandel war dann auch das Thema der Predigt. Fürst betonte: „Wir alle tragen Verantwortung für unsere Schöpfung.“ Der Mensch sei nicht Besitzer, sondern „Treuhänder der Schöpfung“. So werde die Gartenschau „ein irdisches Schaufenster in die paradiesische Wirklichkeit“.
Nachdem Mitglieder der Partnergemeinde der evangelischen Stadtkirche aus Kamerun mit allen Lieder gesungen hatten, präsentierte Silvia Braun vom Kernteam „Kirchen auf der Gartenschau“ die kirchlichen Aktionen im „Tal der Hoffnung“ wie Stelenweg oder Vorträge . Im Anschluss wurde das Gartenschau-Kreuz des Künstlers Mathias Schweikle aus Pfalzgrafenweiler geweiht, das Schlosser Egon Haist aus Obertal handwerklich gefertigt hat.
Weitere Infos zu den kirchlichen Angeboten auf der Gartenschau: www.kirchen-tal-x.de/.