Gartenschau Freudenstadt
: Kugelbahn im „Tal X“ geht in Betrieb

Rund 100 Meter lang ist die Bahn, die sich durch das Gartenschaugelände Freudenstadt-Baiersbronn zieht.
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(red/pm)
Oberndorf
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Testlauf bestanden: Axel Pälchen, Bernhard Braun, Oberbürgermeister Adrian Sonder, Eugen Schifer und Wolfgang Swazyna an der neuen Kugelbahn auf dem Gartenschau-Gelände.

Maier

Da läuft es rund: Eine etwa 100 Meter lange Kugelbahn zieht sich durch das Gelände der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn 2025. Besucher im „Tal X“ können die Bahn nutzen, teilt die Stadt Freudenstadt mit. Realisiert wurde die Bahn von Eugen Schifer aus Baiersbronn, Bernhard Braun aus Tonbach sowie Wolfgang Swazyna und Axel Pälchen aus Freudenstadt. Ende September 2024 hatten sie ihre Idee der Gartenschau-gGmbh vorgestellt und die Pläne eingereicht. Mitte Januar startete das Quartett in der Werkstatt einer ehemaligen Schreinerei mit den ersten beiden Stationen.

Die Kugelbahn hat viel Bezug zu den Gartenschau-Kommunen Freudenstadt und Baiersbronn. Den Startpunkt der Bahn unterhalb der ehemaligen Fischzucht Geißler ziert ein Holzmodell des Friedrichtsturms auf dem Kienberg. Das Ende markiert eine Nachbildung des Baiersbronner Brunnens. Zwischendurch gibt es weitere Stationen, an denen Besucher selber aktiv werden können.

Murmeln sind Holzkugeln aus Buche

Rund 500 Arbeitsstunden haben die vier Handwerker in den Bau gesteckt. Aufgrund verschiedener Spenden blieben die Materialkosten bei etwa 3700 Euro.

Wer es eilig hat, kann die Bahn schnell absolvieren, sagt Pälchen. „Nimmt man sich jedoch für einzelne Stationen wie das Labyrinth oder den Flipper etwas Zeit, können es auch 20 Minuten oder länger werden.“

Die Murmeln sind Holzkugeln aus Buche mit 4,5 Zentimetern Durchmesser. Die Kugelbahn ist bis auf wenige Stellen aus heimischer Tanne oder Fichte. Die Rinnen bestehen aus Halbhölzern, in die eine sechs Zentimeter breite und drei Zentimeter tiefe Nut eingefräst wurde, in der die Kugeln rollen.

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