Freudenstadt
: Waldbesitzer erleichtert: Beratung weiterhin kostenfrei

Mitgliederversammlung: Neuorganisation der Forstverwaltung vorgestellt / Verein 30 Jahre alt
Von
Schwarzwälder Bote
Oberndorf
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Freudenstadt. Ihr 30-jähriges Bestehen feierte die Forstbetriebsgemeinschaft Freudenstadt bei der Mitgliederversammlung in der Musbacher Kornscheuer. Die Vorsitzende Sabine Heim aus Igelsberg ließ die Geschichte der Gemeinschaft Revue passieren. Zahlreiche Mitglieder sind bereits seit der Gründung im Jahr 1989 dabei.

Beate Seid wurde nach ihrem Kassenbericht für die 20-jährige Geschäftsführung geehrt. Die Kassenprüfer Harry Schmeling und Gerhard Seeger-Armbruster wurden für 30-jährige Tätigkeit im Verein ausgezeichnet. Die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft vertreten 750 Hektar Privatwald sowie 296 Hektar Stadtwald.

Ortsvorsteher Fritz Mast aus Igelsberg organisierte die Entlastung und Neuwahl des Vorstands. Vorsitzende Sabine Heim und ihre Stellvertreter Tamara Bossert-Hofer und Wolfgang Kurz wurden in ihren Ämtern bestätigt. Björn Schumacher aus Freudenstadt wurde als weitere Person in den Vorstand gewählt. Eva Rentschler und Anja Bechtold vom Landschaftserhaltungsverband Freudenstadt stellten sich und ihre Arbeit vor und warben für die geplante Neophyten-Fachtagung am 10. April in Freudenstadt.

Knöterich breitet sich aus

Andreas Heim verdeutlichte die massenhafte Ausbreitung des Sachalin-Knöterichs rund um Igelsberg und berichtete über erste Maßnahme zur Bekämpfung. Vom Kreisforstamt berichtete Susanne Kaulfuß über den Stand der Neuorganisation der Forstverwaltung. Mit Erleichterung wurde die Information aufgenommen, dass die Beratung der Waldbesitzer bei der Bewirtschaftung ihrer Waldparzellen weiterhin kostenfrei bleibt. Weitere Leistungen in der Betreuung würden zu einem landesweit einheitlichen Kostensatz inklusive einer Landesbezuschussung vom Kreisforstamt angeboten, betonte Kaulfuß. Revierleiter Dietmar Rudolf sowie Michael Hamm und Reiner Brechenmacher von der Holzverkaufsstelle informierten über die aktuelle Holzmarktlage und zum Umgang mit der zu erwartenden Borkenkäfersituation.

Der erst vor wenigen Wochen zum Forstbereichsleiter der Stadt Freudenstadt bestimmte Björn Waidelich erklärte sich gesprächsbereit in Fragen der Zusammenarbeit.

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