Freudenstadt
: Vorsitzende des Kreisseniorenrats tritt überraschend zurück

Fritz Franz jetzt kommissarisch an der Spitze / Landrat lobt vertrauensvolles Miteinander / Vielfältige Aktivitäten
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Oberndorf
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Der Vorstand des Kreisseniorenrats mit dem kommissarischen Vorsitzenden Fritz Franz (rechts) Foto: Adrian

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Von Gabriele Adrian

Freudenstadt. Mit einem veränderten Vorstand geht der Kreisseniorenrat die Zukunft an. Kommissarischer Vorsitzender ist Fritz Franz. Zur Mitgliederversammlung hatte der Kreisseniorenrat ins Martin-Haug-Stift eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Hausdirektor Johannes Miller und die Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Marianne Ehrenberger, lobte Landrat Klaus Michael Rückert die gute Zusammenarbeit des im Jahr 1980 gegründeten Kreisseniorenrats mit dem Landratsamt sowie das vertrauensvolle Miteinander mit Marianne Ehrenberger, die seit zwei Jahren die Geschicke des Kreisseniorenrats leitete.

Rückblickend auf das vergangene Jahr berichtete Ehrenberger von vielfältigen Aktivitäten, wie gemeinsame Besuche in Pflegeeinrichtungen, Projekten wie die Schulung zum Thema "Umgang mit dem PC", die Präsentation auf der Bürgermesse und die Teilnahme an Landes-Seniorenveranstaltungen.

Nach dem Kassenbericht und dem Kassenprüfungsbericht standen Neuwahlen des Vorstands auf dem Programm. Die Vorsitzende erklärte überraschend, dass sie aus privaten Gründen ihr Amt nicht mehr weiterführen könne. Auch die langjährige Kassiererin Monika Doerfer und die Beisitzerin Grete Günther erklärten ihren Rückzug. Marianne Kappel vom Martin-Haug-Stift übernahm die Wahlleitung. Statt wie vorgesehen offen abzustimmen, wurde geheime Wahl beantragt, was zu einem Raunen bei den Versammlungsteilnehmern führte. Zwölf Kandidaten gab es schließlich für zwölf Ämter. Alle wurden, teilweise mit Enthaltungen, gewählt. Zum kommissarischen Vorsitzenden wählten die Versammlungsteilnehmer Fritz Franz, seine Stellvertreterin wurde Ursula Schrag-Schuler zusammen mit Günter Bauer. Heidi Stuber wurde Kassenwartin und Ingeborg Högemann Schriftführerin. Zum Beirat gehören Elisabeth Huß, Ruth Kern-Frey und Elli Kraut.

Den beratenden Beirat bilden Hans Frommherz, Johannes Miller, Klaus Rademacher und Barbara Riethmüller. In seinem Schlusswort drückte Fritz Franz seine Hoffnung auf gedeihliche Zusammenarbeit aller im Sinne der Interessensvertretung der älteren Einwohner aus und wünschte sich einen intensiven Kontakt zu den Mitarbeitern des Landratsamts. Auch wünschte sich Franz einen regen Dialog mit politischen Gremien. Die Sensibilisierung für die Belange älterer Menschen stellte er in diesem Zusammenhang in den Vordergrund.

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