DRK im Kreis Freudenstadt
: So viele Einsätze hatte das Rote Kreuz bereits auf der Gartenschau

Bei der Sommersitzung des DRK-Präsidiums sprachen die Mitglieder über verschiedene Themen. Unter anderem ging es um Einsätze auf der Gartenschau.
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(red/pm)
Oberndorf
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Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Ardenis Prebreza berichtete vom stundenlangen Einsatz des DRK beim LKW-Brand nahe Empfingen auf der Autobahn.

Monika Schwarz

Die Finanzen, die Aktivitäten des DRK auf der Gartenschau und das Thema Wertschätzung waren zentrale Themen der DRK-Sommersitzung des DRK-Präsidiums. Über die Sommersitzung berichtet das DRK in einer Pressemitteilung.

Präsident Roland Lepold begrüßte Präsidiumsmitglieder, Vertreter des DRK-Kreisverbands und der Ortsvereine. Wirtschaftsprüfer Martin Bäppler präsentierte den Jahresabschluss 2024 mit einer im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderten Bilanzsumme.

Sowohl die Umsatzerlöse als auch der Personalaufwand sind laut der Mitteilung gestiegen. Schatzmeister Karl-Heinz Trautmann sprach von einer „schwarzen Null“. Eine der wichtigsten Aufgaben des Präsidiums für das laufende Jahr sei die weitere Sicherstellung der Liquidität. Andere Kreisverbände hätten teilweise schon Insolvenz angemeldet. „Da müssten in der Politik eigentlich die Alarmglocken angehen“, so Lepold.

Sitzungen online möglich

Kreisgeschäftsführer Dieter Dettinger informierte über geplante Satzungsänderungen. Eine wichtige Änderung betrifft die an den Ortsverein Freudenstadt angegliederte Rettungshundestaffel. Künftig können sich dort auch Mitglieder aus anderen Ortsvereinen engagieren. Ferner sind Sitzungen künftig online möglich.

Ein weitere geplante Änderung betrifft die erforderliche Zustimmung des BGB-Vorstandes beziehungsweise des Präsidiums bei Investitionen der Ortsvereine. Aktuell liegt die Grenze bei 20 000 Euro. Künftig soll diese auf Empfehlung des Landesverbandes auf 5000 Euro gesenkt werden. Ferner wurden vom Finanzamt die Vorschriften für die Weitergabe der Ehrenamts-und Übungsleiterpauschalen an die Mitglieder der Ortsvereine verschärft.

27 Tage Dienst auf der Gartenschau

Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Maser berichtete von inzwischen 27 Tagen Dienst auf der Gartenschau mit 109 Hilfeleistungen, 27 Einsätzen mit dem Rettungsfahrzeugen und einem Todesfall.

Sein Stellvertreter Ardenis Prebreza erinnerte an den Großeinsatz nach dem Lastwagenbrand bei Empfingen, wo das hiesige DRK – trotz Unfallstelle auf Rottweiler Gemarkung – die ganze Nacht vor Ort gewesen ist.

Mitunter werde das große Engagement des DRK, im Unterschied zum Engagement der Feuerwehr, öffentlich gar nicht richtig wahrgenommen, bedauerten einige Rotkreuzler. Es folgten Berichte der Kreissozialleitung, des Jugendrotkreuzes und der Ortsvereine.

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