Dreitägiges Treffen: Warum Tausende Jugendliche aus ganz Deutschland nach Freudenstadt kommen

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags für das Turnjugend-Gruppentreffen (von links): Stefan Eberlein vom DTB, Bürgermeister Wolfgang Fahrner, Landrat Andreas Junt und Michaela Netzer-Voit, Vizepräsidentin des Schwäbischen Turnerbunds.
Rath/StadtverwaltungDen Kooperationsvertrag für das große Treffen vom 25. bis 27. September unterzeichneten Landrat Andreas Junt, Bürgermeister Wolfgang Fahrner, Stefan Eberlein vom Deutschen Turnerbund (DTB, Frankfurt) und Michaela Netzer-Voit, Vizepräsidentin des Schwäbischen Turnerbunds (STB) mit Sitz in Stuttgart im Rathaus Freudenstadt. Davon berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.
Rund 2000 junge Turner sowie ihre Begleitpersonen und Betreuer werden dazu in der Stadt erwartet, ferner Vertreter der Verbände und Wettkampfrichter und das Organisationsteam. In Zwölfer-Mannschaften stellen sie sich dem sportlichen Wettstreit in einem Drei- oder Vierkampf. Disziplinen sind unter anderem Turnen, Tanzen, Gymnastik sowie ein Orientierungslauf.
Stadt und Kreis stellen dafür unter anderem das Hermann-Saam-Stadion, die Kreissporthalle, die David-Fahrner-Halle sowie die Turn- und Festhalle zur Verfügung. Der Kontakt kam über Kerstin Harzer zustande. Die Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung Freudenstadt engagiert sich seit vielen Jahren als Jugend-Turntrainerin.
Große Vorfreude
Alle Seiten freuen sich auf das sportliche und gesellschaftliche Großereignis in Freudenstadt. „Ich finde es großartig, dass wir als Stadt und Kreis gemeinsam Gastgeber für dieses Ereignis sein dürfen. Dafür stellen wir gerne unsere Sportstätten und unsere logistische Unterstützung zur Verfügung. Bei uns gibt es viele lebendige und mitgliederstarke Sportvereine. Daher glaube ich, dass das Treffen sehr gut zu uns passt“, so Landrat Junt.
Bürgermeister Fahrner nannte das Gruppentreffen „eine tolle Sache“. Freudenstadt habe viel zu bieten, um den jungen Sportlern einen unvergleichlichen Aufenthalt zu ermöglichen, etwa den Nationalpark Schwarzwald, den größten Marktplatz Deutschlands als Bühne und Treffpunkt sowie die Infrastruktur einer Tourismusstadt mit ihren zahlreichen Freizeitmöglichkeiten sowie einer leistungsstarken Gastronomie. Was ihm besonders gefällt sei der Umstand, dass es nicht nur um den sportlichen Erfolg gehe, sondern ums Gemeinschaftserlebnis. „Wir sind stolz, dafür Gastgeber zu sein“, so Fahrner.
Auch der Turnerbund ist froh, einen Gastgeber mit entsprechenden Kapazitäten gefunden zu haben. Das Turnjugend-Gruppentreffen bringe im Schnitt rund 2000 Teilnehmer aus allen 16 Bundesländern zusammen.
„Es geht hier um mehr“
Auch die Corona-Zwangspause habe keinen Knick hinterlassen. „Sport ist Bewegung. Aber es geht hier um mehr. Zusammenhalt, Gemeinschaft und Begegnung sind dabei genauso wichtig“, so Eberlein. Dem pflichtete STB-Vizepräsidentin Netzer-Voit zu: „Das sind sie Dinge, die uns in den Verbänden sehr am Herzen liegen. Wir fördern Spitzen- genauso wie den Breitensport und ermöglichen in unseren Vereinen die Gemeinschaft.“