Bürgerspaziergang im Friedrichstal
: Eine eigene Rose als botanische Attraktion der Gartenschau

Auf großes Interesse stieß der rund dreistündige Bürgerspaziergang im Friedrichstal, bei dem Bürgermeister Michael Ruf durch das Zentrum der Gartenschau 2025 führte. Dabei gab es auch einen Ausblick auf das, was noch verwirklicht wird.
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(red/pm)
Oberndorf
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Bürgermeister Michael Ruf präsentierte beim Bürgerspaziergang die Fortschritte der Gartenschauprojekte im Friedrichstal.

Gemeinde Baiersbronn

Unterstützt von Bauamtsleiter Daniel Armbruster und dem Leiter der Gemeindegärtnerei, Niko Züfle, präsentierte Bürgermeister Michael Ruf zahlreiche „Highlights“ – einige davon sind bereits fertiggestellt, andere geben einen Ausblick auf das, was noch kommt.

Wie die Gemeinde weiter in einer Mitteilung informiert, kamen rund 150 Interessierte am frühen Nachmittag zum Treffpunkt, dem Haus 24 im Friedrichstal, wo sie von Ruf begrüßt wurden. Die ersten Ziele waren die Angelteiche des Kreisfischereivereins und die Grube Sophia. Neben einer digitalen Zeitreise in die Welt des Bergbaus hob Ruf auch die einmalige Präsentation der Fischerei hervor.

Ein blühender Höhepunkt

Anschließend besichtigte die Gruppe Stationen wie die sanierten Weiher an der Michaelskirche, das Museum Königshammer und die zentrale Veranstaltungsfläche. Zu den botanischen Attraktionen zählt die exklusive Gartenschau-Rose, die innerhalb der Schaugärten einen besonderen Höhepunkt darstellt und bereits jetzt zu bestaunen ist.

Niko Züfle, Leiter der Gemeindegärtnerei Baiersbronn, führte die Gruppe durch die eigens gestalteten Flächen und betonte, wie wichtig ihm ein vollständiges Online-Verzeichnis aller Pflanzenarten während der Gartenschau ist. Dieses soll allen Interessierten zur Verfügung stehen, damit Besucher gezielt Informationen zu den jeweiligen Arten abrufen können.

Über die Finanzen

Neben den positiven Entwicklungen der Gartenschau sprach Bürgermeister Ruf auch über die finanzielle Lage der Gemeinde und die damit verbundenen Herausforderungen. Er betonte ausdrücklich, dass die aktuellen finanziellen Herausforderungen der Gemeinde unabhängig von der Finanzierung der Gartenschau sind.

„Die Finanzierung des Kreiskrankenhauses und die damit verbundene Erhöhung der Kreisumlage belasten uns stark. Hier sind Bund und Land gefragt, um eine langfristige Verbesserung zu erreichen“, unterstrich er.

Die Gartenschau 2025 in Freudenstadt und Baiersbronn ist durch Fördermittel und die Unterstützung des Landes möglich geworden, heißt es in der Mitteilung weiter. Rund 60 Prozent der Finanzierung trage das Land, während der restliche Betrag aus Gemeindemitteln gedeckt werde. Diese Mittel ermöglichten auch die Neugestaltung und Sanierung zentraler Standorte wie des Bahnhofsgeländes und der Schelklewiese. „Die Investitionen in unsere Infrastruktur sind nicht nur für die Gartenschau wichtig, sondern schaffen langfristige Werte für die gesamte Gemeinde“, so Ruf.

Fortschritte beeindrucken

Die Teilnehmer des Rundgangs zeigten sich laut der Mitteilung beeindruckt von den Fortschritten im Friedrichstal. Ruf unterstrich, wie wichtig ihm das Verständnis der Bürger für die vielen Baustellen und die damit verbundenen Einschränkungen ist, die die vergangenen Monate geprägt haben.

„Ohne die Geduld und das Mitwirken aller hätten wir das nicht geschafft“, erklärte er. „Die letzten Jahre waren geprägt von Entbehrungen und Baustellen. Dafür möchte ich der Bevölkerung meinen Respekt aussprechen. Nun ist die Zeit gekommen, die Ergebnisse zu genießen!“, betonte Ruf.

Weitere Informationen zur Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn 2025 gibt es online unter www.tal-x.de.

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