Auszeichnung
: Baiersbronn Touristik erhält Werkbund-Label für Umweltkampagne

Die Baiersbronn Touristik wurde für ihre kreative Kampagne „Unbeliebte Naturbewohner“ mit dem renommierten Werkbund-Label 2024 ausgezeichnet. Damit wurde die Kampagne als vorbildliches Projekt gewürdigt.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Auszeichnung des Werkbundes nahmen für die Baiersbronn Touristik Heiko Klumpp und Annette Pojtinger entgegen.

Yvonne Endes

Für die feierliche Preisverleihung im Regierungspräsidium Karlsruhe waren insgesamt über 60 herausragende Projekte nominiert, von denen nur eine ausgewählte Gruppe diese besondere Ehrung erhielt.

Wie die Baiersbronn Touristik weiter in einer Mitteilung informiert, gilt das Werkbund Label als Auszeichnung für zukunftsweisende und nachhaltige Projekte, die einen positiven Beitrag zur gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklung leisten.

Der kreative Kopf hinter dem humorvollen Design der Plakate war Annette Pojtinger, die als Grafikdesignerin der Baiersbronn Touristik das Konzept in Bild und Sprache umgesetzt hat. Durch ihre Arbeit wurde es laut der Mitteilung möglich, ein ernstes Thema auf charmante und spielerische Art zu vermitteln und damit sowohl Einheimische als auch Besucher gleichermaßen zu erreichen.

Humorvolle Darstellung

In der Kampagne werden unter dem Titel „Unbeliebte Naturbewohner“ Müllsünden wie Plastikverpackungen oder Zigarettenkippen humorvoll als fiktive Tiere oder Pflanzen dargestellt. So begegnet man auf den Plakaten Figuren wie dem „Liquior cadaveri“, dem kleinen Schluckspecht, oder dem „Rutschus bananicum“, dem gelben Schalentier.

Diese Fantasiegeschöpfe, illustriert auf Plakaten in „schwäbisch-lateinischer“ Sprache, bringen das Thema Müllverrottung auf unterhaltsame Weise näher, ohne belehrend zu wirken, heißt es weiter. Die Plakate, die in ganz Deutschland und sogar international auf positive Resonanz und Nachfrage gestoßen seien, würden dazu einladen, sich mit einem Lächeln dem Thema Umweltschutz zu widmen.

Simpel und wirkungsvoll

Die Idee hinter der Kampagne sei simpel, aber wirkungsvoll: Durch die humorvolle Gestaltung werde das Bewusstsein für das Problem der Müllentsorgung in der Natur geschärft. Besonders die illustren Namen der „Naturbewohner“ zögen die Aufmerksamkeit auf sich. Die humorvolle und zugleich tiefgründige Herangehensweise habe die Kampagne in weiten Teilen des deutschsprachigen Raums bekannt gemacht. Die Plakate können über die Internetseite der Baiersbronn Touristik kostenfrei heruntergeladen werden.

Besondere Anerkennung

Tourismusdirektorin Christina Palma Diaz zeigte sich begeistert von der Auszeichnung: „Diese besondere Anerkennung zeigt, dass man mit kreativen Ideen auch im Bereich Umweltschutz viel bewirken kann. Besonders freut es uns, dass man sich für diesen Preis nicht bewerben kann, sondern vom Werkbund gefunden wird.“

Das Werkbund-Label wird alle zwei Jahre an Projekte vergeben, die durch ihre Einzigartigkeit und ihren nachhaltigen Ansatz überzeugen, heißt es weiter. Das Besondere sei, dass man vom Werkbund durch ein Netzwerk von Experten und Kennern entdeckt wird. Die Jury bewerte dabei Projekte, die zukunftsweisend sind und zur Nachahmung anregen. Neben der Baiersbronn Touristik wurden weitere namhafte Preisträger ausgezeichnet.

Die Preisverleihung unterstreiche die Bedeutung der Baiersbronner Kampagne im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Mit dem Werkbund-Label 2024 werde die Kampagne „Unbeliebte Naturbewohner“ als vorbildliches Projekt gewürdigt, das nicht nur in der Region, sondern auch weit darüber hinaus Akzente setze.

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