Weniger Arbeitslose: Arbeitsmarkt in der Region Freiburg hat sich etwas entspannt

Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Freiburg ist im Juni leicht gesunken. (Symbolfoto)
Philip Dulian/dpa- Arbeitslosigkeit in Region Freiburg im Juni leicht gesunken – Quote jetzt 4,1 Prozent.
- 16.059 Menschen ohne Arbeit, 343 weniger als im Mai; bei Jugendlichen Quote bei 3,0 Prozent.
- Agentur bewertet den Rückgang als positiv, sieht aber weiterhin eine herausfordernde Lage.
- Arbeitskräftenachfrage verhalten, jedoch stabilisiert: Besetzung offener Stellen gilt als entscheidend.
- Bewegungen: 3.254 meldeten sich arbeitslos, 3.594 beendeten Arbeitslosigkeit, 1.272 nahmen Arbeit auf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg ist im Juni gesunken. Zum Stichtag waren in der Stadt Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen insgesamt 16.059 Frauen und Männer ohne Beschäftigung.
Das sind 343 weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf jetzt 4,1 Prozent und bei den Jugendlichen ebenfalls um 0,1 Punkte auf jetzt 3,0 Prozent.
Rückgang stärker als erwartet
Die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zeigt ein differenziertes Bild, in dem sich konjunkturelle Einflüsse und strukturelle Veränderungen überlagern. Alexander Merk ordnet die Lage nüchtern ein: „Der Rückgang im Juni überrascht positiv. Er rettet aber nicht die insgesamt schwach ausgefallene Frühjahrsbelebung. Zur Wahrheit gehört, dass der Arbeitsmarkt auch entlastet wurde, weil sich per Saldo mehr Menschen aus dem Erwerbsleben zurückgezogen haben. Die Situation am Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd“.
Arbeitskräftenachfrage hat sich stabilisiert
Es gibt auch positive Signale. Die Arbeitskräftenachfrage ist zwar weiter verhalten, hat sich aber auf dem jetzigen Niveau stabilisiert. „Jetzt kommt es entscheidend darauf an, diese Stellen erfolgreich zu besetzen. Andernfalls belasten neben der schwachen Konjunktur längere Vakanzen unser Wachstum zusätzlich“, sagt Merk.
Wenig Bewegung am Arbeitsmarkt
Im Juni meldeten sich 3.254 Menschen arbeitslos, darunter 1.314 direkt aus Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig konnten 3.594 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. 1.272 von ihnen nahmen eine Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit auf.
Wer besonders betroffen ist
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen insbesondere bei älteren Menschen, bei Jugendlichen sowie bei Menschen mit Schwerbehinderung. Rückgänge gab es dagegen bei Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und Langzeitarbeitslosen.