Sanierung 2020 gestartet: Ab Samstag gibt es wieder freie Fahrt von Waldkirch auf den Kandel

Die Bauarbeiten an der Kandelstraße auf der Waldkircher Seite befinden sich auf der Zielgeraden.
Regierungspräsidium Freiburg- Ab Samstag, 27. Juni, ist die Kandelstraße von Waldkirch aus wieder frei befahrbar.
- Danach beginnt die Sanierung von St. Peter bis zur Passhöhe – Vollsperrung ab Montag, 29. Juni.
- Umleitung während der Sperrung führt über das Glottertal und Waldkirch.
- Arbeiten auf Waldkircher Seite seit 2020: Felssicherung an über 600 Punkten, 3100 Meter Fangzäune.
- Gesamtkosten rund 7,1 Millionen Euro plus etwa 600.000 Euro Planungskosten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Sanierung der Landesstraße von Waldkirch auf den Kandel (L186 im Kreis Emmendingen) ist weitgehend abgeschlossen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, laufen bis einschließlich Freitag noch Restarbeiten.
Ab Samstag, 27. Juni, wird die Strecke wieder uneingeschränkt befahrbar sein. Im Anschluss beginnt die Sanierung der Kandelstraße von St. Peter bis zur Passhöhe. Diese Strecke wird ab Montag, 29. Juni, bis voraussichtlich Mitte September voll gesperrt. Die Umleitung auf den Kandel erfolgt dann über das Glottertal und Waldkirch.
„Wir sind froh, dass wir die anspruchsvolle und zeitintensive Sanierung der Kandelstraße auf der Waldkircher Seite jetzt erfolgreich abschließen können. Da die Bauarbeiten weitestgehend unter Vollsperrungen durchgeführt werden mussten, ging dies für die Verkehrsteilnehmer und die örtliche Gastronomie mit erheblichen Beeinträchtigungen einher. Wir danken allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld“, sagt Peter Wernet, Projektleiter des zuständigen Straßenbaureferats im RP:
Gesamtkosten belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro
Die aufwändige Sanierung und Felssicherung an der gut zehn Kilometer langen Strecke auf der Waldkircher Seite startete 2020 und erfolgte in mehreren Abschnitten. Erneuert wurden auch Entwässerungsleitungen, Querungen und Bankette.
Für die Sicherung der Straße gegen Steinschläge an über 600 Gefahrenpunkten wurden Felsen beräumt, teils vernetzt, einzelne Blöcke gesichert und 3100 Meter Fangzäune verbaut. Darüber hinaus wurden drei talseitige Stützwände instandgesetzt.
Die Gesamtkosten für alle Abschnitte belaufen sich auf rund 7,1 Millionen Euro zuzüglich rund 600.000 Euro Planungskosten und liegen damit unter den zuletzt 2024 geschätzten Kosten von 8,5 Millionen Euro.